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Jetzt sollen härtere Strafen bei Verkehrsunfällen mit Kindern folgen!

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FOTO: iStockphoto

Statistiken zufolge verunglücken alle drei Stunden Kinder auf Österreichs Straßen. Aus diesem Grund werden nun härtere Strafen für Verkehrsunfälle dieser Art gefordert!

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert aufgrund der erschreckenden Zahlen, härtere Strafen bei Delikten im Straßenverkehr, die Kinder in Gefahr bringen. Dadurch sollen Verkehrsteilnehmer gezwungen sein, besser auf ihre kleinen Mitbürger zu achten.

Laut KFV stirbt alle zwei Tage ein Kind auf Österreichs Straßen, oder wird schwer verletzt. Kinder seien aufgrund ihrer motorischen und kognitiven Entwicklung besonders schutzbedürftige und stark gefährdete Verkehrsteilnehmer, hieß es seitens des KFV.

Aus diesem Grund forderte das Kuratorium eine Verdoppelung des Strafausmaßes bei Delikten im Straßenverkehr, die Kinder als Mitfahrer im Fahrzeug betreffen bzw. wenn sie sich im unmittelbaren Gefahrenbereich befinden und somit potenziell einer Gefahr ausgesetzt sind.

Besonders beunruhigend sei zudem, dass in den letzten fünf Jahren keine signifikante Reduktion der Kinderunfälle im Straßenverkehr erkannt werden konnte. Insgesamt wurden 2017 sogar acht Kinder durch Unfälle in Österreich getötet. 2.788 verunglückten auf Österreichs Straßen. 289 Kinder wurden schwer und 2.491 erheblich verletzt.

42 Prozent der Kinder verunglückten im Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017 als Mitfahrer im Fahrzeug, 27 Prozent als Fußgänger und 19 Prozent als Radfahrer. Tragisch daran ist, dass die Kinder bei vielen Unfällen schuldlos sind. In drei von vier Unglücken sind sie nicht die Hauptverursacher, heißt es laut KFV.