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BURGENLAND

Kroate drohte in Bar mit Pistole: Konsequenzen für gesamte Partymeile

Kroate drohte in Bar mit Pistole: Konsequenzen für gesamte Partymeile
Symbolbild (FOTO: iStockphotos)
2 Min. Lesezeit |

Am 24. Jänner betrat ein 18-Jähriger ein Lokal und bestellte ein Getränk. Nachdem ihm dies die Kellnerin servierte, zückte er die Schreckschusspistole und drohte.

Laut Polizei ließ der Kroate die Servierkraft wissen, dass er heute nicht bezahlen werde und legte dabei die Waffe auf den Tresen. Die Kellnerin lief daraufhin schnell zum Geschäftsführer des Lokals in Oberwart (Burgenland), um ihn über den Vorfall in Kenntnis zu setzen.

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Der 49-jährige Besitzer und ein weiterer Gast liefen dem Kroaten nach, der inzwischen bereits das Lokal verlassen hatte. Vor dem Gasthaus holten sie ihn ein und stellten ihn zur Rede. Daraufhin drehte sich der 18-Jährige um, zückte die Pistole und drückte mehrfach ab. Beide Männer sprangen schnell zur Seite, übermannten den Kroaten jedoch, nachdem sie bemerkten, dass sich keine Schüsse aus der Waffe lösten.

Sie entrissen ihm sofort die Schreckschusspistole und konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Täter war zum Zeitpunkt alkoholisiert und stand unter Drogen. Er wurde in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

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Konsequenzen für gesamte Partymeile
Wie die „BVZ“ berichtet, häufen sich die Vorfälle in der Oberwarter Partymeile, weshalb sich nun auch die Stadtregierung mit den Lokalbesitzern zusammensetzt. Bereits zwei vor zwei Wochen gab es eine Besprechung, an welcher auch Vertreter der Polizei teilnahmen:

„Wir wollen nicht, dass das Image der Discostraße in ein schlechtes Licht gerückt wird. Nur weil es in einer Lokalität ständig Schwierigkeiten gibt, darf das Image der anderen Discos nicht in den Schmutz gezogen werden“, meint Bürgermeister Georg Rosner und fügte hinzu:

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„Gleichzeitig sollen sich aber die Gäste auch nicht verunsichert fühlen, wenn sie in besagter Partymeile feiern wollen. Deshalb hat die Stadt gemeinsam mit der Polizei den Lokalbesitzern strenge Auflagen erteilt. Das Security-Personal musste in beiden betroffenen Diskotheken sowohl im Innen- als auch im Außenbereich aufgestockt werden, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

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KO KOSMO-Redaktion
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