IS-Rekrutierer vom Balkan vor Gericht

TERRORISMUS

IS-Rekrutierer vom Balkan vor Gericht

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Symbolbild (FOTOS: iStockphoto, zVg.)

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Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen wurde der 41-Jährige zum Höchstgericht in Berlin gebracht. Hamdija J. aus Bosnien-Herzegowina wird vorgeworfen, eine ausländische Terrororganisation unterstützt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den bosnisch-herzegowinischen Staatsbürger zudem der Verherrlichung von Kriegsverbrechen und der Anstiftung zu schweren Straftaten. Im Zeitraum von Juli 2017 bis Februar 2018 soll der 41-Jährige zwölf Vergehen begangen haben.

Seit der Scheidung von seiner Ehefrau lebt Hamdija J zusammen mit seinen Eltern in Lichterfelde. Derzeit sei er laut „Tagesspiegel.de“ arbeitslos und soll täglich zahlreiche Hassbotschaften via Facebook verschickt haben. Ebenso soll er in diesem sozialen Netzwerk Propaganda für die IS betrieben haben.

Er war in seinen Posts der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland vor, „dem wahren Glauben nicht genügend ergeben zu sein“ und rief sie auf, sich der IS anzuschließen. In anderen Nachrichten drückte er seinen Hass gegenüber Juden und Christen aus, indem er sie z.B. als Affen und Schweine bezeichnete.

Der Angeklagte betrat den Gerichtssaal mit Kapuze und einem Schal über seinem Gesicht, um sich vor den Fotographen zu schützen.

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