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WIEN-FLORIDSDORF

Junge Frau stirbt kurz nach künstlicher Befruchtung

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(FOTOS: SYMBOLBILD iStock)

Eine 27-Jährige wollte sich in einer Privatklinik künstlich befruchten lassen, doch der Eingriff lief schief.

Anfang Juni ließ sich die junge Frau in einer Privatklinik im 19. Bezirk Eizellen entnehmen und künstlich Befruchten. Rund fünf Wochen später wurde sie auch schwanger und war nach dem Eingriff noch bei bester Gesundheit, so die Kliniksprecherin gegenüber der ” Kronen Zeitung”.

Nur wenige Tage später musste die 27-Jährige in kritischem Zustand mit der Rettung in das Spital Wien-Floridsdorf eingeliefert werden wo sie nicht mehr ansprechbar war und mehrfach wiederbelebt werden musste.
Zwei Monate nach ihrer Befruchtung stirbt sie dennoch. Bei der Autopsie stellt ein Gerichtsmediziner laut der „Kronen Zeitung“, eine Blutvergiftung fest.

Obwohl die Mutter mehrfach gebeten hat, ihre Tochter in das AKH zu Spezialisten zuhat bringen, wurde der Wunsch abgelehnt. Die Privatklinik in Döbling schließt ein Hygiene-Problem bei der Befruchtung aus. Die Mutter verlangt Konsequenzen für die Verantwortlichen und wünscht sich, im Gespräch mit der „Krone“, „dass künftig keine Frau so etwas erleiden muss.“

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