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Tragisch

Klapperschlange beißt Mädchen: Einjährige schwebt in Lebensgefahr

Klapperschlange beißt Mädchen: Einjährige schwebt in Lebensgefahr
Symbolbild FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Zwei Bisse einer Klapperschlange verwandelten das Spielen im Garten für die einjährige Cara in einen Albtraum. Ihr Überlebenskampf fordert nun die ganze Familie.

Ein einjähriges Mädchen namens Cara spielte Anfang Mai im Garten ihres Zuhauses in Florence im US-Bundesstaat Arizona, als ein dramatischer Notfall die Familie erschütterte. Die Mutter Jacquelyn Reed vernahm plötzlich die Schreie ihrer Tochter und eilte sofort zu ihr. Bei ihrer Ankunft entdeckte sie vier Einstichstellen am Fuß des Kleinkindes und bemerkte eine Schlange, die sich gerade entfernte.

Jacquelyn hatte den Garten nur für wenige Sekunden verlassen, um Abfall zu entsorgen. „Bei meiner Rückkehr weinte sie bereits. Auf ihrem Fußrücken waren vier Stichwunden sichtbar, und glücklicherweise konnte ich auch die Schlange hinter dem Propantank ausmachen“, schilderte die Mutter gegenüber FOX Television Stations. Experten vermuten, dass es sich um eine Klapperschlange handelte, die zweimal zugebissen hatte – ein potenziell lebensgefährlicher Vorfall.

Dramatischer Notfalleinsatz

Jacquelyn transportierte ihre Tochter umgehend ins nächstgelegene Krankenhaus. Bei ihrer Ankunft hatte sich Caras Fuß bereits schwarz verfärbt. „Ich war von panischer Angst erfüllt“, berichtete die Mutter später lokalen Medienvertretern.

Die Ärzte veranlassten einen Hubschraubertransport ins Kinderkrankenhaus nach Phoenix. Caras Zustand verschlechterte sich rapide: Sie erbrach sich, verlor das Bewusstsein und benötigte künstliche Beatmung, da ihre Stimmbänder so stark angeschwollen waren, dass eine ausreichende Sauerstoffversorgung nicht mehr gewährleistet war. Für Jacquelyn war es besonders belastend, die schwerwiegenden Komplikationen bei ihrer Tochter miterleben zu müssen.

Vor dem Unfall sei Cara stets ein „überaus fröhliches“ Kind gewesen, das den Aufenthalt im Garten besonders genossen habe. Die lebensrettenden Maßnahmen umfassten die Verabreichung von mehr als 30 Ampullen Antiserum.

Caras Genesungsweg

Trotz mehrtägiger intensivmedizinischer Betreuung ist Caras Genesung noch nicht abgeschlossen und wird voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Behandlungskosten belaufen sich mittlerweile auf über 200.000 US-Dollar. Weitere chirurgische Eingriffe sind erforderlich, um die Schäden an den Stimmbändern zu beheben.

Die Familie blickt jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft, da eine Amputation der Füße vermutlich vermieden werden kann – Cara kann inzwischen ihre Zehen wieder bewegen. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wird die Einjährige nun zu Hause weiterbehandelt. Sie leidet allerdings nach wie vor unter Schmerzen und benötigt weitere Untersuchungen zur Bestimmung der noch im Blutkreislauf vorhandenen Giftmenge.

Die Eltern des Mädchens zeigen sich überwältigt von der finanziellen Unterstützung, die sie durch Spendenaktionen erhalten haben. Bisher wurden mehr als 50.000 US-Dollar gesammelt, um die enormen Behandlungskosten zu decken.

„Cara ist das tapferste kleine Mädchen, das wir kennen. Sie ist eine Kämpferin und ein wandelndes Wunder.“

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KO KOSMO-Redaktion
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