Unter der Organisation des Magazins KOSMO fand im EGA Frauenzentrum ein Vortrag über die Vor- und Nachteile der ästhetischen Medizin statt, der großes Interesse bei Frauen unserer Herkunft weckte.

Im Vergleich zu früheren Zeiten hat sich die Einstellung der Frauen zu ihrer eigenen Schönheit stark verändert. Heute versuchen sie, mit Hilfe täglicher Pflege, kosmetischer und medizinischer Behandlungen, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Besonders ästhetisch-medizinische Eingriffe sind unter Frauen aller Generationen beliebt geworden, da deren Ergebnisse besonders sichtbar sind. Dies war auch das Thema des Vortrags „Ästhetische Medizin – Zwei Seiten der Medaille“ der Wiener Ärztin Dr. Vesna Budić Spasić.
„Frauen wissen meist schon viel über ästhetische Medizin, doch zusätzliche Aufklärung kann ihnen nur helfen, um sich leichter für eine der zahlreichen Behandlungen zu entscheiden. Ich habe viel in meine eigene Weiterbildung investiert und tue es noch immer, weil ich nur so meinen Patientinnen und Patienten eine absolut sichere und angemessene medizinische Versorgung bieten kann. Ästhetische Medizin ist in der modernen Welt sehr populär geworden, was verständlich ist, aber auch in diesem Bereich, selbst ohne gesundheitliche Indikationen, müssen ethische Normen strikt eingehalten werden“, betonte Dr. Budić Spasić während des Vortrags.
Das Seminar behandelte Materialien und Methoden zur Verschönerung und Korrektur von Makeln, die die besten Ergebnisse liefern. Die Ärztin betonte, dass das Ziel der Behandlungen nicht eine Veränderung des Gesichts sei, sondern eine Erfrischung und eine Reduzierung von Alterserscheinungen. Die anwesenden Damen verfolgten den Vortrag aufmerksam und stellten viele Fragen, die die Ärztin geduldig beantwortete. Danijela Maksimović, die die Facebook-Gruppe „Balkan Women’s Club“ gegründet hat, war von dem Gehörten beeindruckt.
„Unsere Gruppe umfasst über 23.000 Frauen, meist mit unserem Hintergrund, und ich würde ihnen gerne auch künftig Vorträge empfehlen, die vom Magazin KOSMO organisiert werden. Vernetzung und Unterstützung von Frauen sind meine Mission, die ich durch die Facebook-Gruppe umsetze, und KOSMO tut dasselbe seit seiner Gründung. Dieses Seminar hat uns neue Perspektiven eröffnet und uns gezeigt, worauf wir achten müssen, wenn wir ästhetische Behandlungen in Erwägung ziehen. Aus Gesprächen mit den Frauen entnehme ich, dass sie zwar gern alles nutzen, was der Markt bietet, aber oft nicht über alle Risiken Bescheid wissen. Das war für mich der wichtigste Teil des Vortrags“, schloss Danijela.
Aufgrund des großen Interesses von Frauen beschäftigen sich mittlerweile auch Kosmetikerinnen mit ästhetischer Medizin, und häufig reisen Ärzte aus der Region nach Wien, die Behandlungen unter nicht legalen Bedingungen anbieten.
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„In Österreich dürfen sich ausschließlich Ärzte, die eine entsprechende Ausbildung haben und in der Ärztekammer für diesen Bereich registriert sind, mit ästhetischer Medizin beschäftigen. Alles andere ist gesetzlich verboten und kann gefährliche Folgen für die Patienten haben. Unhygienische Arbeitsbedingungen können Infektionen begünstigen, und die Verwendung schlechter oder in der EU nicht zugelassener Materialien führt zu problematischen Effekten. Wenn sich zudem unqualifizierte Personen in die Medizin einmischen, sind die Ergebnisse oft besonders gefährlich. Daher sollten Frauen sehr genau darauf achten, wem sie ihr Gesicht anvertrauen“, unterstrich Dr. Vesna Budić Spasić.