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BRUTALER RAUB

Kosovo: Serbin blutig geschlagen und ausgeraubt (VIDEO)

(FOTO: YouTube/Screenprint)
(FOTO: YouTube/Screenprint)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag letzte Woche wurde eine ältere, serbische Bewohnerin der Stadt Severna Mitrovica im Kosovo, die 84-jährige Bozana R., von zwei bisher unbekannten Tätern in ihrem Haus überfallen und zusammengeschlagen. Die Männer hatten nach Geld gesucht.

Das schwer verletzte Opfer wurde im Krankenhaus aufgenommen und wird derzeit auf der Intensivstation des KBC Kosovska Mitrovica betreut.

Wie die ältere Frau im Interview für „Kosovo online“ erklärte, waren zwei maskierte Männer in ihr Haus gestürmt, nachdem sie die Haustür eingetreten hatten.

„Ich sah mir Fußball an, ich wohne in der Straße „Rudarske cete“. Kurz nachdem ich eingeschlafen war, hörte ich lautes Klopfen an der Tür. Sie riefen ‚Aufmachen‘, ich wollte wissen, wer das war, aber sie haben gegen die Tür gedonnert, bis sie nachgab. Als sie hereinkamen, forderten sie von mir Geld, sie meinten, mein Sohn hätte ihnen gesagt, dass ich Geld hätte. Welcher Sohn? Ich sagte ihnen, dass mein Sohn tot ist“, erzählt Bozana.

Daraufhin folgte eine halbstündige Tortur, bei der die Frau „verhört“ wurde. Während einer der beiden Täter auf das wehrlose Opfer einschlug, durchsuchte der andere das Haus.

“Sie haben meine Arme und Beine zusammengebunden und schlugen mit Fäusten auf mich ein, sie rissen mir die Haare aus und schlugen meinen Kopf gegen den Boden. Ich rief um Hilfe, aber einer der beiden hielt mir Mund zu und drohte mir, keinen Laut von mir zu geben. Ich sagte ihnen immer wieder, dass ich kein Geld habe, aber sie glaubten mir nicht. Sie drohten, mich töten, mich mit einem Messer abzuschlachten. Macht das, habe ich ihnen gesagt, denn ich habe kein Geld”, erzählte das Opfer die Szenen mit den beiden Tätern, die mit ihr Serbisch, untereinander jedoch Albanisch gesprochen hatten.

„Derjenige, der mich befragt hat, sprach Serbisch, aber untereinander sprachen sie Albanisch. Sie fragten sich gegenseitig, ob sie etwas gefunden hatten. Ich sagte ihnen wiederholt, dass ich kein Geld zuhause habe und meine Enkelin über das Bankkonto verfügt, um Geld für die Hausrenovierung abzuheben“, so das Opfer.

Die serbische Kanzlei für den Kosovo und Metochien reagierte auf den Vorfall und betonte, dass „die für diesen hinterhältigen Angriff verantwortlichen Täter, die der Aussage des Opfers zufolge Albanisch sprachen, schnellstmöglich strafrechtlich verfolgt und verurteilt werden müssen“. Ebenso müsse festgestellt werden, ob das Motiv für die Strafhandlung reine Profitgier, oder aber die Einschüchterung der serbischen Bevölkerung im Norden des Kosovo und Metochien war, heißt es von der serbischen Behörde.

Wie berichtet, ist dieser Vorfall nur einer innerhalb einer Reihe von Gewaltexzessen, die sich in letzter Zeit zwischen den serbischen und albanischen Teilen der Bevölkerung im Kosovo ereignet haben.

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