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Finanzaufsicht

Krypto-Bank aus Tirol soll Ex-Vizekanzler Strache Geld schulden

Krypto-Bank aus Tirol soll Ex-Vizekanzler Strache Geld schulden
(FOTO: EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA/iStock/gopixa)
2 Min. Lesezeit |

Der politische Pfad von Heinz-Christian Strache, dem ehemaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef, bleibt weiterhin von Kontroversen geprägt. Kurz nachdem Gerüchte über sein mögliches Comeback in der Wiener Politikszene für das Jahr 2025 aufgekommen waren, gerät Strache erneut ins Kreuzfeuer der Medienberichterstattung. Diesmal wegen seines Engagements im Bereich der Kryptowährungen.

Laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ setzte Strache auf eine digitale Finanzunternehmung, die sich als riskantes und womöglich verlustreiches Engagement herausstellen könnte. Im Mittelpunkt steht ein Tiroler Start-up, das, mit dem Versprechen hoher Renditen durch Kryptowährungsgeschäfte, Strache für sich gewinnen konnte. Als Unternehmensberater sollte er dazu beitragen, das Start-up bei potenziellen Investoren bekannt zu machen.

Warnungen der Finanzaufsicht

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat jedoch unlängst vor Investitionen in dieses Start-up gewarnt, was die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und die Sicherheit der angelegten Gelder in Frage stellt. Während Strache sich zu den Vorwürfen und seiner Rolle nicht öffentlich geäußert hat, liegen Berichte vor, dass der Start-up-Gründer ihm gegenüber noch finanzielle Verpflichtungen aus seiner Beratungstätigkeit hat.

Vertretung der Geschädigten

Inmitten dieser undurchsichtigen Situation hat der Wiener Rechtsanwalt Christoph Urbanek damit begonnen, die Interessen von über zehn Investoren, die möglicherweise durch das Start-up geschädigt wurden, zu vertreten. Während er auf das Recht pocht, schweigt die Gegenseite nicht: Der beschuldigte Start-up-Gründer wehrt sich vehement gegen alle Anschuldigungen und beteuert die Rechtmäßigkeit seines Geschäftsmodells.

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KO KOSMO-Redaktion
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