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Führungswechsel

Krypto-Paukenschlag: Dieser Österreicher übernimmt eine Mega-Börse

Krypto-Paukenschlag: Dieser Österreicher übernimmt eine Mega-Börse
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Krypto-Börse Bitget verstärkt europäische Ambitionen: Mit Oliver Stauber holt das Unternehmen einen Regulierungsexperten an die Spitze seiner EU-Operationen in Wien.

Bitget, die führende Universal Exchange im globalen Markt, hat die Leitung ihrer EU-Operationen neu besetzt. Oliver Stauber übernimmt die Position des CEO von Bitget EU. Gracy Chen, die an der Spitze des Gesamtunternehmens steht, betonte: „Die Ernennung von Oliver stärkt unser Vertrauen in die langfristige Präsenz von Bitget in Europa.“

Der neue EU-Chef bringt einen reichen Erfahrungsschatz in den Bereichen Regulierung, Recht und operatives Geschäft mit, speziell im Sektor digitaler Vermögenswerte und Finanzdienstleistungen. Zuletzt verantwortete Stauber als Managing Director und CEO die Geschäfte der KuCoin EU Holding GmbH in Wien. Seine Karriere umfasst zudem eine Tätigkeit als Chief Legal Officer bei Bitpanda, wo er die rechtlichen, regulatorischen und Compliance-Angelegenheiten der gesamten Gruppe betreute, einschließlich Lizenzierungsverfahren in verschiedenen Rechtsgebieten.

Wien als Hauptsitz

Mit dieser Personalentscheidung unterstreicht das Unternehmen seine Absicht, Wien als europäischen Hauptsitz zu etablieren. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Entwicklungspunkt in der Vorbereitung auf den Geschäftsbetrieb unter der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCAR). Im Rahmen der UEX-Strategie von Bitget behält Europa seine zentrale Bedeutung, unterstützt durch das harmonisierte MiCAR-Regelwerk, das darauf abzielt, Governance-Strukturen, Nutzerschutz und operative Widerstandsfähigkeit im Markt zu stärken.

„Er verfügt über die regulatorische Expertise und operative Disziplin, die für den Aufbau unseres EU-Hauptsitzes in Österreich und die Etablierung eines Governance-orientierten Ansatzes unter MiCAR erforderlich sind. Seine Aufgabe ist es, eine skalierbare und regelkonforme regionale Plattform zu führen, die Nutzer schützt, durch Transparenz das Vertrauen der Aufsichtsbehörden gewinnt und nachhaltiges Wachstum in der gesamten EU unterstützt.“

Die Wahl Österreichs als Standort für den EU-Hauptsitz soll eine offene Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden, effektive interne Kontrollen und eine präzise Ausrichtung an den jeweiligen lokalen Regulierungsanforderungen sicherstellen. Wien wird dabei als zentraler Knotenpunkt für Compliance, Governance und aufsichtsrechtliche Koordination im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum fungieren.

Regulatorische Strategie

„MiCAR definiert die Erwartungen an die Governance von Krypto-Dienstleistungen in Europa neu – von Risikokontrollen über Offenlegungspflichten bis hin zu operativer Disziplin“, erklärte Oliver Stauber, CEO von Bitget EU.

Der europäische Fahrplan von Bitget wird sich auf regulatorische Bereitschaft, fundierte Compliance-Strukturen und betriebliche Transparenz konzentrieren. Das Ziel ist der Aufbau eines Marktplatzes, der langfristige Teilnahme ermöglicht und gleichzeitig den Anforderungen des sich entwickelnden europäischen Aufsichtsrahmens entspricht.

„Unser Hauptsitz in Wien wird eine regulierte und skalierbare Struktur schaffen, die bereit ist, die Zukunft der Finanzmärkte in Europa mitzugestalten und EWR-Nutzern zuverlässige, sichere, effiziente und intelligente digitale Transaktionen zu bieten – unterstützt durch robuste Risikokontrollen, transparente Abläufe und ein starkes Bekenntnis zu Nutzerschutz und regulatorischen Standards.“

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KO KOSMO-Redaktion
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