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Kündigungsrecht

Kündigungs-Panne kostet Firma 8.000 Euro – AK greift ein

Kündigungs-Panne kostet Firma 8.000 Euro – AK greift ein
(istockfoto: Geld)
2 Min. Lesezeit |

Kündigung erhalten – und dann? Zwei Fälle aus Oberösterreich zeigen, wie teuer Arbeitgeber ihre Fehler bezahlen müssen.

Fast drei Jahre lang war eine Frau bei einem Immobilienverwaltungsunternehmen angestellt – bis ihr die Kündigung ausgesprochen wurde. Dabei hatte der Arbeitgeber eine wesentliche gesetzliche Vorgabe außer Acht gelassen: Die Kündigungsfrist beläuft sich in den ersten beiden Beschäftigungsjahren auf sechs Wochen, danach auf zwei Monate.

Zudem kann das Dienstverhältnis nur zum Ende eines Kalenderquartals aufgelöst werden. Im konkreten Fall hatte das Unternehmen diese Frist versäumt. Die betroffene Frau wandte sich daraufhin an die Arbeiterkammer, deren Experten in der Sache intervenierten und durchsetzten, dass ihr eine Kündigungsentschädigung bis zum Ablauf des nächsten Quartals zustand. Der Betrag belief sich auf insgesamt mehr als 8.000 Euro brutto.

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Bitteres Ende

Nicht weniger folgenschwer war die Situation einer weiteren Arbeitnehmerin in Oberösterreich: Nach 18 Jahren in der Küche desselben Betriebs wurde ihr das Arbeitsverhältnis von einem Tag auf den anderen beendet. Besonders bitter war dies deshalb, weil sie sich in all den Jahren nichts hatte zuschulden kommen lassen und ihre Arbeit stets Anerkennung gefunden hatte. Auch in diesem Fall schritt die Arbeiterkammer ein und setzte sich für die Betroffene ein.

Endabrechnung prüfen

Die Arbeiterkammer Oberösterreich empfiehlt grundsätzlich, nach dem Ende eines Arbeitsverhältnisses die Endabrechnung kostenlos prüfen zu lassen. Dabei wird kontrolliert, ob sämtliche Ansprüche korrekt abgerechnet wurden – darunter Kündigungsentschädigung, Urlaubsersatzleistung, Sonderzahlungen, eine allfällige Abfertigung sowie Überstunden.

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KO KOSMO-Redaktion
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