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Kulturabgabe

Kultur-Euro vom Tisch: Droht Wienern jetzt eine neue Haushaltsabgabe?

Kultur-Euro vom Tisch: Droht Wienern jetzt eine neue Haushaltsabgabe?
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wien sucht Geld für die Kultur – doch jeder neue Vorschlag trifft auf Widerstand. Der Streit um die Finanzierung spitzt sich zu.

Die Wiener Stadtregierung hat die Idee eines sogenannten „Kultur-Euro“ endgültig ad acta gelegt – und sucht nun nach alternativen Wegen, die Kulturlandschaft der Bundeshauptstadt finanziell abzusichern. Wie die Kronen Zeitung berichtet, stehen dabei eine veränderte Eintrittskartensteuer sowie eine Haushaltsabgabe zur Diskussion. Ein Aufschlag auf die Hotel-Ortstaxe hingegen wird vom Büro von Finanzstadträtin Barbara Novak explizit ausgeschlossen.

Bis 2024 wurde in Wien ein Haushaltsaufschlag auf die damalige ORF-Gebühr eingehoben. Nachdem der geplante „Kultur-Euro“ nun endgültig vom Tisch ist, werden andere Möglichkeiten zur langfristigen Finanzierung der Kultur geprüft. Im Raum stehen unter anderem Änderungen bei bestehenden Abgaben sowie eine Haushaltsabgabe.

Klare Forderungen

Die Interessengemeinschaft Österreichische Veranstaltungswirtschaft meldet sich in dieser Debatte klar zu Wort und pocht auf verlässliche Rahmenbedingungen. Sie verweist dabei auf Aussagen des Bürgermeisters und fordert, was ihrer Einschätzung nach „Planungssicherheit für die Kultur und Zukunft für Künstlerinnen und Künstler sowie den Kulturstandort Wien bedeutet“. Gleichzeitig besteht sie auf „kein Zurück oder neue Strafsteuern aus dem Wiener Rathaus“.

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KO KOSMO-Redaktion
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