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Sparmaßnahme

Lufthansa testet: Reinigung in Economy nur noch bei Bedarf

Lufthansa testet: Reinigung in Economy nur noch bei Bedarf
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Weniger Reinigung, gleicher Ticketpreis: Lufthansa testet ein neues Kabinenkonzept – und das sorgt für Gesprächsstoff.

Lufthansa testet Reinigung

Im März startet Lufthansa einen internen Testlauf: Auf ausgewählten Strecken soll die Economy-Kabine künftig nicht mehr routinemäßig gereinigt werden. Ziel des Versuchs ist es, kommerzielle und operative Einsparpotenziale zu identifizieren. Die Austrian Airlines ist von dieser Maßnahme nicht betroffen, wie auf Anfrage von „Heute“ bestätigt wurde.

Light-Cleaning im Test

Einem internen Schreiben an das Bordpersonal zufolge läuft das sogenannte „Light-Cleaning“ vom 16. bis 29. März auf etwa 20 Strecken. Business Class und First Class bleiben von der Änderung unberührt und werden weiterhin vollständig gereinigt. In der Economy hingegen soll künftig nur noch nach tatsächlichem Bedarf saubergemacht werden: Sanitäranlagen werden demnach nur auf Anfrage gereinigt, die Crew führt stattdessen eine sogenannte „Spot Cleaning“-Kontrolle durch – also gezielte Reinigungsmaßnahmen dort, wo sie unbedingt erforderlich sind.

Auf Kurzstrecken an Außenstationen könnte das Modell sowohl Zeit als auch Kosten reduzieren. Laut einem Bericht von „Aerotelegraph“ sind die Drehkreuze Frankfurt am Main und München sowie Nachtaufenthalte von dem Test ausgenommen. Das gesammelte Feedback soll im Anschluss einer umfassenden Auswertung unterzogen werden.

Projekt Turnaround

Ein Unternehmenssprecher erklärte dazu: „Im Rahmen des Projekts Turnaround werden aktuell zahlreiche Prozessoptimierungen zur Steigerung der Effizienz und zum noch besseren Einsatz von Ressourcen geprüft.“ Zusätzlich steht eine weitere Maßnahme im Raum: An Außenstationen könnte das Reinigungspersonal von vier auf zwei Personen reduziert werden, die dafür jeweils zehn statt fünf Minuten im Einsatz wären.

Dass Billigfluglinien wie Ryanair für nahezu jede Zusatzleistung separate Gebühren verlangen, hat sich für viele Reisende längst als Normalzustand etabliert. Die damit verbundenen Niedrigpreise erzeugen jedoch erheblichen Wettbewerbsdruck – auch für die großen, etablierten Fluggesellschaften.

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KO KOSMO-Redaktion
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