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Mann wird mit Bombe im Hintern ins Spital gebracht

(FOTOS: GoogleMaps Screenshot, iStockphoto)

Ein Patient musste mit Weltkriegsmunition in seinem Hintern in Gloucestershire (England) ins Spital gebracht werden. Sogar das Entschärfungs-Kommando musste anrücken.

Britische Medien berichten von einem kuriosen Polizeieinsatz der sich vergangenen Donnerstag in der Grafschaft Gloucestershire, im Südwesten Englands zugetragen haben soll: Demnach soll ein Patient mit Weltkriegsmunition in seinem Hintern eingeliefert worden sein. Sogar ein Bomben-Entschärfungskommando wurde in die Notaufnahme gerufen.

Bomben-Entschärfungskommando musste anrücken
So etwas hat das medizinische Personal im Krankenhaus der Grafschaft Gloucestershire garantiert noch nie gesehen: Der eingelieferte Patient hatte das Projektil einer alten Weltkriegsbombe in seinem Allerwertesten stecken. Das Geschoss war knapp 17 Zentimeter lang und hatte einen Durchmesser von etwa sechs Zentimetern. Scheinbar handelte es sich um eine 57-Millimeter-Patrone, die früher in Kriegszeiten mit der Panzerabwehrkanone „Ordnance QF-6-Pfünder-7-cwt“ abgefeuert wurde.

Aus diesem Grund musste sogar die Britische Army anrücken. Laut einem Polizeisprecher war die Bombe zwar bereits aus dem Mann entfernt worden, als die ersten Beamten vor Ort eintrafen, aber dennoch wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst gerufen, um das Stück zu entsorgen. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte ebenfalls gegenüber den lokalen Medien, dass das Entschärfungskommando anrücken musste.

Wieso Munition im Hintern?
Nachdem das Projektil entfernt werden konnte, stellt sich aber natürlich eine große Frage: Wieso hatte der Mann überhaupt ein Geschoss im Hintern? Er selbst behauptet, es sei nur ein blödes Missgeschick gewesen. Beim Aufräumen seiner privaten Kollektion von Kriegssammelstücken soll er die explosive Patrone gefunden haben. Doch nachdem er sie auf den Boden gestellt hatte, sei er ausgerutscht und mit dem Allerwertesten direkt auf sie drauf gefallen. Naja, wers glaubt?

Ein Glück für den sonst eher unglücklichen Patienten: Immerhin wurde er medial nicht namentlich genannt. Außerdem soll er die Klinik auch schon wieder verlassen haben dürfen.

Quellen und Links:

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