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FINANZIELLE UNTERSTÜZUNG

Mehr Geld: Diese Sozialleistungen sollen deutlich erhöht werden

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(FOTO: iStock/jarino47)

Einige Sozialleistungen sollen deutlich erhöht werden. Nun appelliert Caritas-Präsident Michael Landau an die Politik.

Die einhergehenden Teuerungen und die Inflation machen vielen Österreichern das Leben zu schaffen. Nun suchen Politiker nach neuen Lösungen.

Sozialberatungsstelle angestigen

„Wir sehen es in unseren 56 Sozialberatungsstellen und bei Lebensmittelausgaben landauf und landab: Die Teuerungen sind bereits voll bei den Menschen in Österreich angekommen. Wenn wir jetzt die stärkste Inflation seit 40 Jahren erleben, müssen wir auch mit dem stärksten Sozialstaat auf diese Situation antworten“, sagt Landau im Interview gegenüber der „Kathpress“.

Caritas hat bemerkt, dass besonders die Schwächsten sehr leiden und ihnen geholfen werden muss. Die Zahl der Menschen, die eine Caritas-Sozialberatungsstelle aufsuchen, ist um 30 Prozent angestiegen.

Wie sehr treffen euch die Teuerungen in Österreich?

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Weitere Soforthilfen

„Um jetzt rasch zu helfen, fordern wir eine außerordentliche Anpassung der Sozial- und Familienleistungen bereits mit 1. Juli und einen Ausgleich für den Wertverlust der vergangenen Jahre“, appelliert Landau. Die Familienbeihilfe sei unzureichend erhöht worden. Pflegegeld, Mindestpensionen und die Hilfen bei Mietkosten und Energie sollen auch steigen.

Die Caritas wünscht sich langfristig gesehen, „weniger Gießkanne und mehr zielgerichtete und nachhaltige Unterstützungen. Die Bundesregierung hat in ihrem Regierungsprogramm festgehalten, Armut in Österreich halbieren zu wollen, dafür muss die Sozialhilfe NEU wieder zu einer echten Mindestsicherung werden, die an der Wirklichkeit der betroffenen Menschen ansetzt, etwa wo es um die Wohnkosten geht.“, so der Caritas-Präsident zum Schluss.

Außerdem soll ein Umdenken in der Betreuungs-und Familienpolitik eingesetzt werden. Der Familienbonus soll demnach geändert werden, dass er nicht mehr für Besser- und Gutverdiener vorteilhaft ist. Außerdem soll ein zweites Kindergartenjahr verpflichtend sein.

Quelle: Heute-Artikel