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Klimaförderung

Millionen für Klimainnovationen: Wien fördert 36 Projekte

Millionen für Klimainnovationen: Wien fördert 36 Projekte
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien wird zum Hotspot für Klimainnovation – und Millionen fließen in Projekte, die den Unterschied machen sollen.

Angesichts der wachsenden Belastung durch Extremhitze setzen immer mehr Wiener Unternehmen auf Investitionen in klimafreundliche Technologien und Konzepte. Der Vienna Planet Fund – ein Programm der Wirtschaftsagentur Wien, das im Auftrag der Stadt umgesetzt wird – unterstützt dabei gezielt Vorhaben, die Wien auf dem Weg zur Klimaneutralität voranbringen sollen. Im Förderzeitraum 2024 bis 2026 wurden insgesamt 162 Einreichungen von 131 Unternehmen verzeichnet.

36 davon erhielten eine Förderung, die sich auf rund 4,7 Millionen Euro summiert. Das dadurch mobilisierte Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf etwa 17,5 Millionen Euro.

Breites Projektspektrum

Gefördert wurden Projekte aus den Bereichen Energielösungen, Kreislaufwirtschaft, Climate-Tech sowie nachhaltige Materialien. Darüber hinaus haben sich im Rahmen des Programms zwei internationale Unternehmen in Wien niedergelassen. „Der Vienna Planet Fund zeigt, welches Potenzial in der Wiener Wirtschaft steckt und wie zukunftsträchtig klimaschonende Lösungen sind, um den CO2-Fußabdruck dauerhaft zu senken. Die 36 geförderten Vorhaben stärken mit ihren Investitionen den Wirtschaftsstandort Wien und bringen die Stadt auf dem Weg zur Klimaneutralität voran“, sagt Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak (SPÖ).

Das Spektrum der unterstützten Projekte reicht dabei weit: Das Unternehmen „Solemates“ verlängert durch die Reparatur von Kletterschuhen deren Lebensdauer. „Cup Solutions“ hat eine in Europa bislang einzigartige Spülstraße für Mehrweggeschirr entwickelt, die den Ressourcenverbrauch erheblich senkt. „MudKlub“ wiederum arbeitet an ungebrannten Lehm-Fliesen, die das Raumklima verbessern sollen.

„Besonders bemerkenswert ist die große Bandbreite der geförderten Projekte. Klimaschonende Innovationen entstehen längst nicht nur im Energiesektor, sondern auch in der Produktion, der Kreislaufwirtschaft, der Digitalisierung und im Bauwesen. Mit dem Vienna Planet Fund haben wir eine Lücke in der Förderlandschaft geschlossen, gezielte Investitionen ausgelöst und die Wettbewerbsfähigkeit Wiener Unternehmen gestärkt“, sagt Dominic Weiss, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.

Internationaler Zuzug

Auch aus dem Ausland richtet sich der Blick zunehmend auf Wien als Standort für klimabezogene Innovation. Ein isländisches Unternehmen arbeitet hier an einem Geothermie-Bohrsystem für klimafreundliche Wärmeversorgung, während ein US-amerikanisches Climate-Tech-Unternehmen von Wien aus KI-gestützte Lösungen zur Erfassung von Emissionen und Klimarisiken entwickelt.

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KO KOSMO-Redaktion
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