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Pannenserie

Mind the gap“: Neue U-Bahn-Waagons bereits defekt

Mind the gap“: Neue U-Bahn-Waagons bereits defekt
FOTO: iStock/ABBPhoto
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In den Wiener U-Bahnen ertönt neuerdings eine Warnung, die Fahrgäste an die Londoner U-Bahn erinnern könnte: „Mind the gap“. Der Grund dafür ist ein technisches Problem bei den neuen X-Wagen auf den Linien U2 und U3. Die automatisch ausfahrenden Schiebetritte, die den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug überbrücken sollen, funktionieren nicht mehr einwandfrei und müssen ausgetauscht werden.

Wie die „Presse“ am Wochenende berichtete, häuften sich in den vergangenen Wochen die Störungen. Laut orf.at ließ sich der Klapprahmen bei zahlreichen Türen nicht mehr ordnungsgemäß einziehen. Die Wiener Linien haben daher gemeinsam mit dem Hersteller Siemens eine Lösung erarbeitet: „Die bisherigen grauen Abdeckungen oberhalb der Klapprampe im Fahrgastinnenraum werden durch stabilere Alubleche ersetzt“, erklärten die Verkehrsbetriebe.

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Barrierefreiheit gesichert

Die Barrierefreiheit bleibt trotz der technischen Probleme gewährleistet. Die Wiener Linien versichern, dass bei allen betroffenen X-Wagen jene Türen bereits nachgerüstet und funktionsfähig sind, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Rollstuhlplätzen befinden – also „vorne, hinten und in der Mitte bei den Rollstuhlplätzen“. An den übrigen Türen bleibt der Spalt vorerst bestehen. „Die Behindertenverbände wurden von uns informiert und wir machen auch mit Durchsagen bei den jeweiligen Türen ohne Klapprampe darauf aufmerksam.“

Die Nachrüstungsarbeiten sollen noch bis September andauern.

Für die Wiener Verkehrsbetriebe entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten, da der Hersteller Siemens die Ausgaben vollständig übernimmt.