Mit bloßen Händen gegen einen bewaffneten Attentäter – ein syrischstämmiger Familienvater wurde zum Helden, als er beim Anschlag auf das jüdische Lichterfest eingriff.
Ahmed al Ahmed, ein in Sydney ansässiger Obst- und Gemüsehändler und Vater zweier Kinder, bewies außergewöhnlichen Mut, als er sich auf einen bewaffneten Angreifer stürzte, der das jüdische Lichterfest am Bondi Beach attackierte. Seine Mutter Malakeh Hasan Al Ahmed äußerte gegenüber ABC News Australia ihre tiefe Sorge: „Wir beten, dass Gott ihn rettet.“ Das Gespräch mit dem australischen Fernsehsender fand vor dem St.-George-Krankenhaus in Sydney statt, wo sich auch Ahmeds Vater Mohamed Fateh Al Ahmed einfand.
Die Eltern, die erst seit wenigen Monaten aus Syrien nach Australien gekommen sind, berichteten, dass ihr Sohn bereits seit 2006 in dem Land lebt. Laut Schilderung des Vaters wollte Ahmed am Tag des Anschlags lediglich einen Freund treffen. „Als sie dort ankamen, waren sie schockiert, bewaffnete Männer zu sehen, die ihre Waffen abfeuerten“, erklärte er im Interview.
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Emotionale Belastung
Die Mutter beschrieb ihre emotionale Reaktion auf die Nachricht von der Verletzung ihres Sohnes – sie habe ununterbrochen geweint und sich Vorwürfe gemacht. Der Vater betonte die lebensbedrohliche Situation und hob hervor, dass sein Sohn instinktiv handelte, um andere zu schützen – unabhängig von deren Herkunft oder Glauben. „Er unterscheidet nicht zwischen den Nationalitäten. Gerade hier in Australien gibt es keinen Unterschied zwischen den einzelnen Staatsbürgern“, erläuterte Herr Ahmed.
Mutige Tat
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Nach Überzeugung des Vaters reagierte Ahmed sofort, als er Verletzte und Blut sah. „Als er Menschen am Boden liegen sah und überall Blut, zwang ihn sein Gewissen und seine Seele sofort dazu, sich auf einen der Terroristen zu stürzen und ihm die Waffe abzunehmen.“ Den entscheidenden Moment nutzte Ahmed, als der später als Sajid A. (50) identifizierte Attentäter nachladen musste. Mit großem Mut überwältigte er den Bewaffneten und entwaffnete ihn.
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„Ich empfinde Stolz und Ehre, denn mein Sohn ist ein Held Australiens“, resümierte der Vater.