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SCHOCKIERENDER VORFALL

Mitschüler würgten 9-jährigen Bub in Schule bewusstlos

Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

Ein schockierender Vorfall ereignete sich in einer Grazer Volksschule: Ein 9-Jähriger wurde im Unterricht von drei Mitschülern geschlagen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Nun ermittelt die Polizei.

Es ist ein zutiefst traumatisches Erlebnis, das sich Ende März in der dritten Klasse einer Grazer Volksschule abgespielt haben soll: In der zweiten Stunde, während des Sachunterrichts, schlugen drei Buben plötzlich wie wild auf einen Mitschüler ein und würgten ihn bis zur Bewusstlosigkeit. Die Eltern werfen der Schulleitung ein systematisches Wegschauen vor.

„Mein Sohn hatte Todesangst und ich konnte nicht für ihn da sein“
Die Mutter des Buben wurde erst am Nachmittag über den schrecklichen Vorfall informiert. Nachdem ihr 9-jähriger Sohn von 3 Klassenkollegen verprügelt und bewusstlos gewürgt wurde, gelang es der Lehrerin schließlich den „Haupttäter“ zu bändigen. Mutige Mitschüler zerrten die anderen beiden vom Opfer weg. Seine Mutter ist über die brutale Tat mehr als fassungslos: „Mein Sohn hatte Todesangst und ich konnte nicht für ihn da sein.“

„Anführer“ sorgte im Vorjahr für Polizeieinsatz
Der „Anführer“ des Buben-Trios war nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen. Der Bub mit Migrationshintergrund löste bereits im Vorjahr einen Rettungs- und Polizeieinsatz aus. Außerdem spricht er immer wieder davon, sich oder andere umzubringen, und drohte sogar, die Schule in die Luft zu sprengen. Echte Konsequenzen seitens der Direktorin hat es nie wirklich gegeben, wie die „Krone“ berichtet.

Die Mutter des Opfers hat sich nach der Attacke auf ihren Sohn bereits zum wiederholten Male an die Bildungsdirektion gewandt und fordert endlich Maßnahmen: „Mir geht es jetzt nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, dass uns endlich geholfen wird. Nicht nur mein Sohn hat Angst davor, in die Schule zu gehen.“

„Nicht nur mein Sohn hat Angst davor, in die Schule zu gehen“

Die Mutter des Opfers

 „Laufend Schritte gesetzt“
Vonseiten der Bildungsdirektion wurde darauf verwiesen, dass die Direktion der Grazer Volksschule bereits laufend entsprechende Schritte setzen würde. Konkret: „Dazu zählen etwa der Einsatz eines Beratungslehrers und schulpsychologisches Personal.“ Weiters habe man nun einen „intensiven Begleitungsprozess veranlasst, der ein gewalt- und angstfreies Klassenklima sicherstellen soll“. Über die Vorgehensweise der Schule im konkreten Anlassfall laufen noch Erhebungen.

Auch die Polizei ermittelt inzwischen. Die drei Buben wurden übrigens suspendiert: Der „Anführer“ des Trios bis 23. April, die anderen sind ab Montag (12. April) wieder in der Schule.

Quellen und Links:

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