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ZAHLREICHE TORNADOS

Monster-Hurrikan wütet mit 195 km/h – Erste Tote!

Monster-Hurrikan wütet mit 195 km/h – Erste Tote!
(FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Hurrikan „Milton“ hat die Westküste Floridas schwer getroffen. Der Sturm erreichte Siesta Key, südlich von Tampa, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde, wie das Nationale Hurrikanzentrum mitteilte. Trotz der Herabstufung von Kategorie 5 auf 3 blieb „Milton“ gefährlich und verursachte erheblichen Schaden.

Sintflutartige Regenfälle führten zu mindestens 19 Tornados, die rund 125 Häuser zerstörten. Über 1,9 Millionen Menschen sind derzeit ohne Stromversorgung. Laut Medienberichten gibt es bereits erste bestätigte Todesfälle; ein Tornado soll mehrere Menschen getötet haben. Es wird erwartet, dass „Milton“ noch einige Tage über Florida hinweg seine kraftvollen Winde entfesseln wird, bevor er über dem Atlantik an Stärke verliert.

Im Großraum Tampa Bay, wo mehr als drei Millionen Menschen leben, droht ein Anstieg des Meeresspiegels um bis zu vier Meter. Auf dem Meer verursachte der Hurrikan 8,5 Meter hohe Wellen, so die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde.

Vorbereitung und Rettungsmaßnahmen

Die Behörden leiteten umfassende Such- und Rettungsaktionen ein, die voraussichtlich während der Nacht durchgeführt werden müssen. Die Einsatzkräfte erhalten Unterstützung aus Washington, wo das Pentagon tausende Nationalgardisten mobilisiert hat, um bei Rettungsaktionen und der Verteilung von Hilfsgütern zu helfen.

Zuvor hatte „Helene“ vor eineinhalb Wochen bereits schwere Schäden in Florida angerichtet und über 200 Todesopfer gefordert, was die Situation für die betroffene Bevölkerung weiter verschärfte. Die Anwohner hatten kaum Zeit, sich von den vorherigen Verwüstungen zu erholen.

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Popstar Taylor Swift hat fünf Millionen US-Dollar zur Unterstützung der Hurrikan-Opfer gespendet – ein Zeichen bemerkenswerter Großzügigkeit, das von der Hilfsorganisation „Feeding America“ hervorgehoben wurde. US-Präsident Joe Biden verschob seine geplanten Auslandsreisen, um angesichts der drohenden Katastrophe in Florida präsent zu sein.

In der politisch aufgeladenen Atmosphäre der bevorstehenden Präsidentschaftswahl wird „Milton“ zu einem weiteren Zankapfel. Präsident Biden äußerte scharfe Kritik an der Verbreitung von Falschinformationen durch politische Gegner. Die Desinformationskampagnen schüren inmitten der Krise Unsicherheit und erfordern eine klare und sachliche Kommunikation. Das Rennen um das Präsidentenamt verspricht angesichts der angespannten Lage und der drohenden Herausforderungen durch den Hurrikan besonders eng zu werden.