Nach Hundeattacke: Stadt verschärft Tierhaltegesetz

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Nach Hundeattacke: Stadt verschärft Tierhaltegesetz

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Hundehaltung Wien
In Wien wird ein neuen „Sicherheits-Maßnahmenpaket zur Hundehaltung“ vorgestellt. (Foto: iStock)

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Die tödliche Hundeattacke auf einen 17 Monate alten Buben in Wien veranlasste die Stadt das Tierhaltegesetz zu verschärfen. Gemeinsam mit der Polizei wird heute ein „Sicherheitspaket zur Hundehaltung“ vorgestellt.

Heute präsentieren Tierschutzstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl im Rathaus ein „Sicherheits-Maßnahmenpaket zur Hundehaltung“, berichtet „ORF“. „Die mittlerweile 12. Novelle zum Wiener Tierhaltegesetz bringt weitere weitreichende Maßnahmen“, heißt es im Vorfeld aus dem Büro von Ulli Sima (SPÖ). Die Stadt Wien führt eine generelle Leinen und Maulkorbpflicht für Listenhunde ein. Auch der Hundeführerschein wird auf zwei Jahre befristet.

Künftig wird es ein Alkohollimit für Besitzer sogenannter „Listenhunde“ geben. Darunter fallen u.a. Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, Pitbullterrier oder Rotweiler. Eine 0,5-Promille-Obergrenze soll festgelegt werden. Die Maßnahmen wurden durch die Attacke eines Rottweilers auf ein 17 Monate altes Kind (KOSMO hat berichtet) ausgelöst. Nach mehreren Wochen Aufenthalt im Spital erlag der Bub den schweren Verletzungen.

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