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Gesundheitsalarm

Nach Salmonellen-Ausbruch in sechs Bundesländern: 35 Österreicher erkrankt

Nach Salmonellen-Ausbruch in sechs Bundesländern: 35 Österreicher erkrankt
Symbolfoto. FOTO: iStock/Manjurul
2 Min. Lesezeit |

Ein gefährlicher Salmonellen-Stamm breitet sich in Österreich aus. Bereits 35 Erkrankte in sechs Bundesländern, zehn davon im Krankenhaus – die Spur führt zu Eiern und Geflügel.

In Österreich breitet sich ein neuer Salmonellen-Ausbruch aus. Nachdem erst kürzlich ein verunreinigtes Nussmus einer Drogeriekette zu Erkrankungen in Österreich und Deutschland geführt hatte, meldet die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) nun einen weiteren Infektionsherd. Seit Dezember wurden bereits 35 Personen mit einem spezifischen Salmonellen-Stamm registriert. Die Erkrankungen verteilen sich auf sechs Bundesländer: Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien. Zehn Betroffene mussten stationär in Krankenhäusern versorgt werden.

Verdacht auf Geflügel

Das Gesundheitsministerium hat die AGES mit der Untersuchung dieses lebensmittelbedingten Ausbruchs beauftragt. Nach aktuellen Erkenntnissen konzentriert sich der Verdacht auf Eier, Eiprodukte oder Hühnerfleisch als wahrscheinliche Infektionsquellen. Diese Annahme stützt sich auf positive Testergebnisse sowohl bei Lebensmittelproben als auch bei veterinärmedizinischen Untersuchungen in Geflügelbetrieben.

Die AGES weist darauf hin, dass besonders während der wärmeren Monate eine sorgfältige Küchenhygiene bei der Verarbeitung tierischer Produkte entscheidend ist, um Infektionen zu verhindern.

Keine konkreten Produkte identifiziert

Im Gegensatz zum kürzlichen Salmonellen-Ausbruch durch Cashewmus der Drogeriekette dm, der zu einem europaweiten Rückruf führte, wurden bei den aktuellen Fällen noch keine spezifischen Produkte, Hersteller oder Chargen als Infektionsquelle identifiziert. AGES und Gesundheitsministerium setzen ihre Untersuchungen fort, haben bisher jedoch keine gezielten Verbraucherwarnungen für bestimmte Ei- oder Geflügelprodukte herausgegeben. Verbraucher werden daher zur allgemeinen Vorsicht und verstärkter Hygiene bei der Zubereitung tierischer Lebensmittel angehalten.

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KO KOSMO-Redaktion
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