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Steuerentlastungen

Neuer Bonus: Diese Personen bekommen 60 Euro pro Kind

KIND
(FOTO: iStock)

Die finale Entscheidung zur Bekämpfung der kalten Progression steht fest: Zum Jahreswechsel dürfen sich speziell Familien, Dienstreisende und kleine Unternehmer über steuerliche Entlastungen freuen. Mit der geplanten Anpassung der Steuerstufen um etwa vier Prozent setzt die Regierung ein lang erwartetes Vorhaben in die Tat um, unterstützt durch zusätzliche Maßnahmen zur gezielten Förderung bestimmter Gruppen.

In der Folge dieser Entscheidung erhöht die Regierung nicht nur die Grenzen für die Steuertarifstufen, sondern erweitert auch die finanziellen Vorteile für Personen, die auf Dienstreisen gehen, Dienstwohnungen nutzen oder spezifische Absetzbeträge in Anspruch nehmen. Besonders Alleinerziehende und Alleinverdienende werden durch einen monatlichen Zuschlag von 60 Euro pro Kind gestärkt.

Die vorgestellten Rechenbeispiele untermauern die Tragweite dieser Veränderungen. So spart ein Angestellter im Außendienst mit einem Bruttoeinkommen von 4.150 Euro durch die beschlossenen Maßnahmen Hunderte von Euro ein. Ähnlich sieht es für Kleinunternehmer aus, die sowohl von der Anpassung der Steuertarifstufen als auch von erhöhten Betriebsausgabenpauschalen profitieren.

Positive Stimmen aus der Politik

Vizekanzler Werner Kogler sieht in der Abschaffung der kalten Progression einen bedeutenden Erfolg der aktuellen Regierung, der den Bürgern wesentliche finanzielle Erleichterungen verschafft. Bundeskanzler Karl Nehammer betont die Bedeutung dieses Schritts für soziale und leistungsbezogene Gerechtigkeit, insbesondere durch die Anhebung des Kilometergeldes. Finanzminister Magnus Brunner weist auf die strategische Entlastung der oberen Steuerstufen hin, um ein Zeichen für Leistungsbereitschaft und den Mittelstand zu setzen. Sozialminister Johannes Rauch macht deutlich, dass durch diese Maßnahmen ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung von Kinderarmut geleistet wird, von dem rund 250.000 Kinder direkt profitieren.

Diese steuerlichen Anpassungen markieren somit nicht nur einen wichtigen Schritt zur Entlastung spezifischer Bürgergruppen, sondern auch zur Förderung von Fairness und Leistungsgerechtigkeit im österreichischen Steuersystem.