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ÖFB-Team sucht Arnautović-Ersatz (FOTOS)

(FOTOS: Instagram/@m.arnautovic7, @mgregerl, @a.grbic7, @sasakalajdzic)

Marko  Arnautović ist bekanntlich derzeit stark bei seinem chinesischen Verein „Shanghai SIPG“ eingespannt. Daher sieht sich ÖFB-Teamchef Franco Foda nach würdigen Alternativen für kommende Spiele um und ist auch schon fündig geworden…

Die Verfügbarkeit von Marko Arnautović für die November-Länderspiele steht aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen in China in den Sternen. Umso mehr sieht sich Teamchef Franco Foda in Hinblick auf die EURO 2021 gezwungen, nach Alternativen Ausschau zu halten. Und wie es aussieht, hat er auch bereits drei Kicker im Visier.

Ein frischer Wind weht wieder im Sturm: Die Alternativlosigkeit von China-Legionär Arnautović dürfte langsam ein Ende finden, denn im Gespräch stehen nun drei Kicker, die als Solospitzen einspringen könnten: Michael Gregoritsch, Adrian Grbić und Saša Kalajdžić.

Michael Gregoritsch ist schon seit einiger Zeit ein denkbarer Backup. Immer wieder spielt er sich mit seinen Leistungen und erst kürzlich mit dem Goldtor von Belfast in den Mittelpunkt.

Michael Gregoritsch (FOTO: Instagram/@mgregerl)

„Für das Nationalteam zu treffen ist etwas Besonderes. Dass wir dann auch noch 1:0 gewonnen haben, ist umso schöner“, strahlte Gregoritsch, der nicht nur in die Rolle der Speerspitze schlüpfen kann, sondern sogar dazu tendiert, lieber hinter dem Soloangreifer zu agieren.

Ebenfalls denkbar wäre der österreichisch-kroatische Fußballer Adrian Grbić. Er glänzte unlängst mit guten Leistungen bei seinem Klub Lorient und stellte fürs Team gegen Griechenland seinen Torriecher unter Beweis.

Adrian Grbić (FOTO: Instagram/@a.grbic7)

Der Dritte im Bunde: Saša Kalajdžić der Mittelstürmer mit bosnisch-herzegowinischen Wurzeln ist bei Foda ebenfalls im Gespräch.

Saša Kalajdžić (FOTO: Instagram/@sasakalajdzic)

Spieltaktik anpassen
Foda dürfte also vorerst fündig geworden sein, wenngleich er schon Unterschiede im Stürmertypus erkennt: „Marko [Anm.: Arnautović] bewegt sich gut zwischen den Reihen, wo er seine Technik ausspielen kann. Saša, Michael und auch Adrian kann man vermehrt hoch anspielen. Da müssen wir mehr über die Flanken kommen.“

Durchaus logisch wäre, wenn Gregoritsch auch am Mittwoch in Rumänien stürmen würde. Am Montag trainierte das Team jedenfalls noch am Vormittag in Belfast, flog nach dem Mittagessen nach Bukarest, von wo aus man eine Stunde mit dem Bus nach Ploiesti reiste. Dort logiert man in einem Hotel, das nur dem ÖFB-Tross zur Verfügung steht.