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Telefonbetrug

Pensionistin um 65.000 Euro betrogen

(FOTO: iStockphoto/fizkes)
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Innerhalb kürzester Zeit konnte sich eine Telefonbetrügerin die ganzen Ersparnisse einer 87-Jährigen Pensionistin sichern. Telefonbetrügereien dieser Art häufen sich in letzter Zeit.

Am Donnerstagmorgen ist eine 87-Jährige Opfer einer Telefonbetrügerin geworden. Eine unbekannte Frau hatte sich am Telefon als Bankmitarbeiterin ausgegeben. Sie teilte der Pensionistin mit, dass das ganze Bargeld in ihrem Besitz Falschgeld sei. Die Bankmitarbeiterin versicherte, dass sie gleich zu ihr kommen würde, um das Geld umzutauschen.

Innerhalb von schätzungsweise zehn Minuten kam eine unbekannte Frau zur Wohnung der 87-Jährigen. Ob die Täterin schon vorher wusste, wo die Pensionistin wohnt oder ob es ihr im Gespräch mitgeteilt wurde ist bislang unklar.

Die Pensionistin händigte der falschen Bankangestellten rund 65.000 Euro in bar aus. Daraufhin ergriff die Täterin die Flucht.

Weitere Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Betrugs werden nun durch das Landeskriminalamt Wien-Außenstelle Süd geführt.

Präventionstipps der Wiener Polizei

  • Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldaushilfen gefordert werden, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Insbesondere ältere Menschen werden telefonisch von den Tätern kontaktiert und im Rahmen des Gesprächs unter Vorspielung lebensnaher Sachverhalte um eine Geldleistung gebeten.
  • Lassen Sie sich Namen und Telefonnummer der Anruferin oder des Anrufers geben. Rufen Sie direkt beim deklarierten Unternehmen an und fragen nach der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter.
  • Klären Sie Ihre Verwandten über diese Betrugsmaschen auf.
  • Wenden Sie sich im Schadensfall an die nächste Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Quelle: LPD Wien

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