Ab 3. Juli 2025 gelten neue Preise – bis zu 113 Prozent mehr für das Laden zur Hauptzeit!
Tesla-Fahrer in Kroatien müssen sich ab dem 3. Juli 2025 auf höhere Ladegebühren einstellen. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, passt Tesla seine Supercharger-Tarife deutlich an – insbesondere während der Tageszeiten mit hoher Auslastung. Das Ziel: Die Verfügbarkeit der Schnellladestationen verbessern und die Ladezeiten besser steuern.
Deutlicher Preisunterschied je nach Uhrzeit
Die neue Preisstruktur unterscheidet klar zwischen Haupt- und Nebenzeiten:
- Nebenzeiten (00:00 – 08:00 Uhr & 21:00 – 00:00 Uhr): 0,22 €/kWh
- Hauptzeiten (08:00 – 21:00 Uhr): 0,47 €/kWh
Das bedeutet: Wer sein E-Auto tagsüber auflädt, zahlt mehr als doppelt so viel pro Kilowattstunde wie in den Nacht- und Randstunden – ein Preisaufschlag von rund 113 Prozent.
Tesla begründet die Maßnahme mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Supercharger für alle Nutzer zu verbessern. Durch die gestaffelten Preise sollen Fahrer dazu motiviert werden, bevorzugt zu Nebenzeiten zu laden. Das soll nicht nur Staus an den Ladepunkten verhindern, sondern auch zu einer gleichmäßigeren Auslastung des Netzes beitragen.
„Das Laden außerhalb der Spitzenzeiten reduziert nicht nur Ihre Betriebskosten, sondern trägt auch aktiv zu weniger Überlastung und besserem Zugang für die gesamte Community bei“, heißt es in der offiziellen Mitteilung von Tesla.
Kroatien als beliebtes Sommerziel betroffen
Besonders für Urlauber aus dem Ausland dürfte die Preiserhöhung relevant sein. Kroatien zählt zu den beliebtesten Reisezielen Europas, insbesondere für deutsche und österreichische Touristen, von denen viele mit dem E-Auto anreisen. An stark frequentierten Routen wie der A1 (Zagreb–Split) oder in der Nähe von Ferienorten wie Zadar oder Dubrovnik könnten sich die Preisunterschiede nun deutlich auf die Reisekasse auswirken.
Internationale Strategie von Tesla?
Die Tarifänderung in Kroatien könnte Teil einer globalen Strategie von Tesla sein. In mehreren Ländern hat der E-Autobauer bereits flexible Preisstrukturen eingeführt, die sich an Tageszeit oder Stromnetzbelastung orientieren. Besonders in der Urlaubssaison ist mit einer weiteren Ausdehnung solcher Preismodelle zu rechnen.