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Kaufkraft

Preisvergleich: Wo der Sommerurlaub am günstigsten ist

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(FOTO: iStock)

Mit steigenden Lebenshaltungskosten in Österreich suchen Reiselustige nach Wegen, wie ihr Euro in fremden Ländern weit reichen kann. Eine aktuelle Untersuchung der Bank Austria entfaltet eine Welt voller Möglichkeiten, wo österreichische Urlauber bedeutend mehr für ihr Geld bekommen, was die Wahl des nächsten Reiseziels um einiges erleichtern könnte.

Wo der österreichische Euro floriert

Tatsächlich gestalten sich die Konditionen für österreichische Reisende im Ausland derzeit außergewöhnlich glücklich. Im Vergleich zur Heimat wertet der österreichische Euro in vielen Urlaubsländern auf, was unser Reisebudget freut. Der Spitzenreiter, Bulgarien, verwöhnt österreichische Besucher, indem dort 100 Euro satte 181 Euro Kaufkraft repräsentieren. Rumänien und Polen chochieren ihre Gäste aus der Alpenrepublik nicht weniger großzügig, indem sie für 100 Euro, Leistungen bis zu 180 beziehungsweise 166 Euro bieten.

Europäische Destinationen – Ihre Kaufkraft wird stärker

Die Bank Austria hebt eine bemerkenswerte Aufwertung des Euro in traditionellen Urlaubsländern wie Kroatien, Türkei, Griechenland, Spanien und Portugal hervor. Hier erlebt der österreichische Euro eine Aufwertung von ungefähr 30 Prozent im Vergleich zur Heimat. Stefan Bruckbauer, der Chefvolkswirt bei der Bank Austria, notiert jedoch eine Wandlung im Preisgefüge. Laut seiner Aussage werden europäische Reiseziele gegenüber dem Vorjahr als etwas teurer prognostiziert, wogegen Destinationen jenseits der Meere deutlich erschwinglicher erscheinen.

Nuancen im Reisewert

Es gilt allerdings zu beachten, dass gewisse Länder wie die Türkei und Ungarn, die in der Vergangenheit für ihren besonders hohen Reisewert bekannt waren, aufgrund von Inflationseinflüssen derzeit weniger für das Geld bieten als zuvor. Auch für österreichische Fußballfans bietet Deutschland, insbesondere zur Zeit der Fußball-Europameisterschaft, ein freundlicheres Preisniveau als daheim – abseits der Stadionumgebungen versteht sich.

Der Traum von fernen Ufern wird greifbarer

Bezüglich Überseedestinationen leitet die Bank Austria ebenfalls gute Nachrichten. Länder wie die Vereinigten Staaten und Kanada werden für österreichische Urlauber leistbarer. Der Euro hat sich dort merklich erstarkt, was die Reisekasse weniger belastet als noch im Vorjahr. Alles in allem verbesserte sich das Preis-Leistungs-Verhältnis in Übersee um beachtliche elf Prozent.

Trotz dieser positiven Trends bleibt die Schweiz für österreichische Reisende das kostspieligste Pflaster. Der dortige starke Franken lässt für 100 Euro lediglich einen Gegenwert von 68 Euro zu, was die eidgenössische Destination zum teuersten Fleck für Urlauber aus Österreich macht.