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VORBEREITUNGEN

Proben für Blackout-Ernstfall: Stromausfall-Übung im November geplant

STROMAUSFALL
(FOTO: iStock)

In den vergangenen Wochen stellt man sich die Frage, was beim drohenden Blackout geschieht und wie wir damit umgehen sollten. Nun gibt auch das Bundesministerium Verhaltenstipps bei einem möglichen Blackout, der bis 2025 einsetzen könnte.

Ein Blackout kann unangenehme Folgen haben und deswegen ist es wichtig, sich auf dieses mögliche Szenario vorzubereiten. Die Menschen müssen sich bewusst sein, dass es im Falle eines längerfristigen Stromausfalls wahrscheinlich nicht möglich ist, wie etwa Getränke und Nahrungsmittel zu kaufen.

Am 12. November wird eine Blackout-Übung “Energie 21” stattfinden, wo auch auch das Innen- sowie das Verteidigungsministerium daran teilnehmen wird. Der Grund hierfür ist die Annahme, dass die Winterzeit in Europa zu einem erhöhten Stromverbrauch und zu Einschränkungen in der Stromerzeugung führen könnte. Die Übung wurde laut dem ORF von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) initiiert.

Um einen Stromausfall zu verhindern, sei es erforderlich ein gut funktionierendes Krisenmanagement und problemlose Zusammenarbeit von Einsatzorganisationen, Behörden, sowie Energieversorgern zu haben. “Genau diese Zusammenarbeit und die Abläufe im Krisenfall sollen im Rahmen einer Stabsübung geprobt werden”, sagten die Verantwortlichen des Landes Tirol.

Die Tiroler Landeseinsatzleitung wird am 12. November oberhalb von Innsbruck unterschiedliche “Einsatzspektren” im Falle eines Stromausfalls proben, hieß es. Weiteres wolle man eine Taubergung durch Hubschrauber durchführen, bei der Personen aus Gondeln abgeseilt werden.

Quelle: Heute-Artikel

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