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Kündigung

Probleme bei Rückflug aus Urlaub: arbeitsrechtliche Konsequenzen

Probleme bei Rückflug aus Urlaub: arbeitsrechtliche Konsequenzen
(FOTO: iStock/Chalabala)
2 Min. Lesezeit |

Urlauber, die in europäischen Mittelmeerländern von Hitzerekorden und daraus resultierenden Extremwetterereignissen wie Waldbränden betroffen sind, könnten Schwierigkeiten bei der Rückreise erleben. Flüge können ausfallen. Dabei können Betroffene Probleme bekommen, rechtzeitig an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. In solchen Situationen ist schnelles und adäquates Handeln gefragt, um arbeitsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Sollten Sie aufgrund von Extremwetterereignissen im Urlaubsland feststecken und Ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz verzögert oder gar verhindert wird, so ist es essenziell, sofort Ihren Arbeitgeber zu informieren. Dies betonte Michael Trinko, Arbeitsrechtsexperte des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), in einer Aussendung. „Das Wichtigste [ist], umgehend den Arbeitgeber zu informieren – egal, ob man zu spät oder gar nicht in die Arbeit kommen kann.“, sagte Trinko.

Zu späte Kommunikation mit Folgen

Eine zu späte oder ausbleibende Kommunikation mit dem Arbeitgeber kann unter Umständen gravierende arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. „Tut man das nicht, kann es unter Umständen zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie einer Entlassung kommen.“, warnt Trinko. Daher ist es wichtig, so schnell wie möglich den Arbeitgeber über die Situation in Kenntnis zu setzen – sei es per Telefon, E-Mail oder einen anderen üblicherweise genutzten Kommunikationskanal der Firma.

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Im Falle einer rechtzeitigen Benachrichtigung des Arbeitgebers muss man sich laut Gewerkschaft keine Gedanken um den Verlust des Arbeitsplatzes machen. „Gibt man aber umgehend Bescheid, muss man sich nicht um den eigenen Arbeitsplatz sorgen. Auch eine Verlängerung des Urlaubs ist nicht nötig, da in einem solchen Falle ein Dienstverhinderungsgrund vorliegt.“, so die Gewerkschaft.

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KO KOSMO-Redaktion
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