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Krieg

Putins 50.000-Mann-Armee sammelt sich: Jetzt droht eine Großoffensive

Putins 50.000-Mann-Armee sammelt sich: Jetzt droht eine Großoffensive
FOTO: EPA-EFE/SERGEI ILNITSKY
2 Min. Lesezeit |

Während Russland 50.000 Soldaten für einen möglichen Angriff auf die Region Sumy zusammenzieht, meldet die Ukraine einen taktischen Erfolg an der Kursk-Front.

Russland hat laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Truppenstärke von 50.000 Soldaten für einen geplanten Angriff auf die nordöstliche Region Sumy zusammengezogen. „Die stärksten und umfangreichsten Kräfte konzentrieren sich derzeit an der Front bei Kursk“, erklärte Selenskyj am Dienstag bei einer Pressekonferenz. „Sie verfolgen das Ziel, unsere Streitkräfte aus dem Gebiet Kursk zurückzudrängen und gleichzeitig offensive Operationen gegen die Region Sumy vorzubereiten.“ Ungeachtet dieser massiven Truppenkonzentration vermeldete Selenskyj einen taktischen Erfolg: Ukrainische Einheiten hätten innerhalb von 48 Stunden die russischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt um vier Kilometer zurückdrängen können.

Die ukrainische Führung habe bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet, um eine großangelegte russische Offensive in diesem Gebiet zu verhindern, betonte Selenskyj vor seinem für Mittwoch geplanten Besuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Die Region Sumy liegt gegenüber der russischen Oblast (Verwaltungsbezirk) Kursk, in die ukrainische Verbände Anfang August in einer überraschenden Operation eingedrungen waren.

Russische Geländegewinne

Die russischen Streitkräfte haben in jüngster Zeit mindestens vier Grenzdörfer unter ihre Kontrolle gebracht und verzeichnen seit mehreren Wochen langsame Geländegewinne an Teilen der Frontlinie in der Ostukraine nahe der Stadt Kostjantyniwka.

Internationale Termine

Selenskyj kündigte zudem seine Teilnahme am kommenden G7-Gipfel an, nachdem er eine entsprechende Einladung vom kanadischen Premierminister Mark Carney erhalten habe, dessen Land gegenwärtig die rotierende Präsidentschaft der Gruppe innehat. Er werde voraussichtlich auch am nächsten EU-Gipfeltreffen teilnehmen. Bezüglich der heimischen Rüstungsproduktion erläuterte Selenskyj, dass er Finanzmittel in Höhe von 30 Milliarden Dollar benötige, um die verfügbaren Kapazitäten des rasch wachsenden Sektors vollständig auszuschöpfen.

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KO KOSMO-Redaktion
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