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Finanzfalle

Ratenfalle beim Online-Shopping: Zinsen höher als bei Banken

Ratenfalle beim Online-Shopping: Zinsen höher als bei Banken
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Kaufen heute, zahlen später – dieses Prinzip lockt viele Konsumenten. Doch hinter den bequemen Ratenzahlungen verstecken sich oft überraschend hohe Zinsen.

Trotz des allgemeinen Bestrebens, Schulden zu vermeiden, reichen die finanziellen Mittel für geplante Anschaffungen häufig nicht aus. Eine wachsende Zahl von Konsumenten entscheidet sich daher für aufgeschobene Zahlungen. Diese Finanzierungsmethode kann bei Kreditkartenunternehmen oder Bezahldienstleistern jedoch mit erheblichen Kosten verbunden sein.

Wie die Vergleichsplattform durchblicker.at mitteilt, berechnen Händler, Zahlungsanbieter wie Klarna oder Kreditkartenunternehmen teilweise Sollzinsen zwischen 13 und 21 Prozent. Das Angebot an Kreditoptionen wird zunehmend vielfältiger, während gleichzeitig immer mehr größere Anschaffungen über Ratenzahlungen finanziert werden.

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Günstigere Alternativen

Wer tatsächlich den Kauf heute tätigen und die Bezahlung auf morgen verschieben möchte, sollte die Konditionen genau prüfen. Die aktuelle Marktlage zeigt, dass konventionelle Bankdarlehen oft kostengünstiger sind. Laut der Vergleichsplattform betragen die Sollzinsen bei kurzfristigen Finanzierungen bis 200 Euro derzeit maximal 6,8 Prozent – bei Finanzierungen ab 2.000 Euro bieten diese Kredite nicht nur mehr Flexibilität, sondern sind definitiv günstiger als alternative Ratenangebote.

Die Konsequenz daraus: Wer eine Finanzierung benötigt, sollte den direkten Weg zur Bank wählen, anstatt vorschnell ein Ratenzahlungsangebot an der Kasse oder im Online-Shop zu akzeptieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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