Fatima Bosch aus Mexiko hat den Titel der Miss Universe 2024 in Bangkok errungen. Die 25-jährige Modedesign-Studentin, die ihre Ausbildung in Mexiko und Mailand absolvierte und aus dem mexikanischen Bundesstaat Tabasco stammt, setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen durch. Den zweiten Platz belegte die Thailänderin Praveenar Singh, während Stephany Abasali aus Venezuela den dritten Rang erreichte.
Der Sieg wurde jedoch von einer Kontroverse überschattet. Zwei Wochen vor der Krönung geriet Bosch mit dem thailändischen Veranstalter Nawat Itsaragrisil aneinander. Bei einer Vorbereitungsveranstaltung kritisierte er sie öffentlich für vermeintlich unprofessionelles Verhalten und einen versäumten Termin. Als Bosch sich verteidigen wollte, unterbrach er sie wiederholt und verlangte ihr Schweigen.
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Die Situation eskalierte, als Nawat Sicherheitspersonal herbeirief, nachdem Bosch protestiert hatte. Mehrere Teilnehmerinnen verließen daraufhin demonstrativ den Veranstaltungsort. Der Organisator reagierte mit Disqualifikationsdrohungen gegen die protestierenden Frauen. In sozialen Netzwerken bezeichnete Bosch später Nawats Verhalten als respektlos und betonte: “Niemand hat das Recht, uns zum Schweigen zu bringen.”
Politische Reaktionen
Die Auseinandersetzung erreichte auch die politische Ebene. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte sich hinter ihre Landsfrau und lobte Bosch als Vorbild für Frauen, die sich gegen Aggressionen zur Wehr setzen. Die Miss Universe Organization distanzierte sich ebenfalls von ihrem Veranstalter und verurteilte dessen Verhalten als “böswillig”.
Der Konflikt wirkte sich auch auf die Jury aus. Kurz vor der Finalentscheidung zogen sich zwei Jurymitglieder aus Frankreich und dem Libanon zurück. Sie begründeten ihren Schritt mit dem Verdacht auf Manipulation und einer bereits feststehenden Siegerin.
Kontroverse Nachwirkungen
In Online-Diskussionen äußerten auch Fans den Verdacht, Bosch habe den Titel nur erhalten, um den Zwischenfall zu bereinigen und den umstrittenen Wettbewerb in ein besseres Licht zu rücken.
Nach der Krönung meldete sich Nawat in den sozialen Medien zu Wort. In seiner Instagram-Story schrieb er kryptisch: “Eine Milliarde Worte, die nicht gesagt werden können.” Gegenüber Journalisten erklärte er lediglich, die Menschen könnten sich “ihre eigene Meinung bilden.”
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