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Schulden der Stadt Wien klettern auf 1,28 Milliarden Euro

wikimedia/Bundesministerium für Finanzen
Finanzstadtrat Peter Hanke, wikimedia/Bundesministerium für Finanzen

Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2021 beläuft sich auf 1,28 Milliarden Euro. Damit wurden 600 Millionen Euro mehr ausgegeben, als in den Vorberechnungen kalkuliert wurde, bestätigte Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ).

Durch interne Einsparungen konnte man, laut Hanke, das Defizit von 2021 gering halten.

Der aktuelle Schuldenstand beläuft sich auf etwa 9 Milliarden Euro. Pro Kopf liegt Wien damit im Mittelfeld der Bundesländer, ist sich Hanke sicher.

Die Hälfte der Ausgaben wurde in Bereiche wie Gesundheit, Soziales und Bildung investiert.

Parken, Wasser und Müll

Durch das Valorisierungsgesetz – das die ÖVP in Wien abschaffen möchte – werden die Höhe von Gebühren wie für Parken, Wasser und Müllabfuhr automatisch angepasst. Dabei orientiert man sich am Verbraucherpreisindex. Dazu kommt noch die Inflationsrate, die ab diesem Sommer greift.

Im August will sich Hanke mit Bürgermeister Michael Ludwig zusammensetzen, um über eine tatsächliche Erhöhung zu diskutieren. Denn die Stadtregierung könnte das Valorisierungsgesetz vorübergehend aussetzen.

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