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Serbischer Ex-Präsident verkauft chinesischen Kaffee

Boris Tadić lernte den chinesischen Billionär Lu Junqing zu seiner Amtszeit kennen. Jetzt machen die beiden Geschäfte. Foto: zVg

Boris Tadić, der einstige Präsident Serbiens, hat einen neuen Job gefunden.

Laut einem Bericht der serbischen Tageszeitung „Kurir“ arbeitet Tadić seit kurzem für das chinesische Unternhemen „ToJoy“, welches im Besitz des weltweit bekannten und einflussreichen Billionärs Junqing Lu ist. Diesen lernte der Ex-Präsident noch während seiner Amtszeit kennen (siehe Foto).

Riesiges Unternehmen

„ToJoy“ gilt als eines der erfolgreichsten chinesischen Unternehmen, welches sowohl im Tourismus, in der Mode und in der Unterhaltungsindustrie mit riesigen Anteilen tätig ist. Ein wichtiges Segment des Erfolgs ist ein spezieller „Luxus-Kaffee“, der laut Kurir aus speziellen Zutaten – unter anderem aus Katzenkot – gewonnen wird.

Lu lockt ehemalige Staatspräsidenten

Der chinesische Billionär versucht in den letzten Jahren generell an die globale Politik anzuknüpfen, indem er ehemalige Staatspräsidenten für sein Unternehmen gewinnt. Laut Kurir soll der Job für Tadić zu einem guten Zeitpunkt kommen, da er in der Politik nicht mehr viel zu sagen habe.

Laut der Webseite hat Tadić die Funktion des „Präsidenten der Globalen Konföderation der Wirtschaftskammern für Osteuropa“. Genaue Angaben wollte auf Anfrage der Zeitung weder Kurir, noch Tadic selbst machen.