Start Infotainment Kurios Serbischer Künstler baut aus den 90er Kriegs-Waffen Instrumente (VIDEO)
KUNST

Serbischer Künstler baut aus den 90er Kriegs-Waffen Instrumente (VIDEO)

(FOTO: Screenshot Youtube)

Der serbische Künstler Nikola Macura verwandelt Waffen und sonstige Militärausrüstung der Jugoslawien-Kriege in Musikinstrumente. Eines Tages will er ein ganzes Orchester aufgebaut haben, welches auf Tour gehen soll.

Der serbische Bildhauer Nikola Macura hatte vor ein paar Jahren eine wundervolle Idee. Er nahm sich vor, aus etwas Tödlichem, etwas Schönes und Wohltuendes zu schaffen, etwas was Menschen Freude bereiten würde. Seitdem durchforstet er regelmäßig sämtliche Schrottplätze im Norden Serbiens, in der Region Novi Sad und sucht dort nach Waffen. Waffen, aus denen er schließlich Musikinstrumente machen kann. Wenn er einmal zu den Rohmaterialien kommt, prüft er sie auf ihre Klangtauglichkeit. Stahlhelme, Pistolen, Gewehre, Raketenwerfer, Atemschutzmasken, Granaten- alles was ihm in die Hände fällt, weiß der gewiefte Bildhauer für seine feinen Zwecke zu verwenden. Unter anderem hat er schon aus einer Panzerfaust und einem Gasbehälter eine Gitarre und aus dem Magazin eines Sturmgewehrs mit einem Erste-Hilfe-Kasten eine Geige gemacht.

Der Künstler hält oft Ausschau nach unbeschädigten Rohren von Waffen, da er daraus gut Blasinstrumente machen kann. Sein Ziel: Eines Tages soll ein ganzes Orchester aus den alten Waffen entstehen. Er träumt davon, ein Ensemble aus Kriegsveteranen zusammenzustellen, welches in der Region auf Tour gehen soll.

Die Inspiration für diese Idee kam durch Macuras Großmutter. Als er noch ein kleiner Bub war, hat sie in alte Granathülsen Blumen gepflanzt. Aufgrund der Balkan-Kriege der 90er Jahre, sind in der Region Waffen nicht allzu schwer zu finden. Man kann dem talentierten Mann auf auf seinem friedvollen Unterfangen nur Glück wünschen!

Hier könnt ihr die wunderbare Arbeit des Künstlers betrachten!

Vorheriger ArtikelUnfall: Lenker fährt ohnmächtig Auto
Nächster ArtikelCorona-Gipfel: Folgen neue Lockdown-Verschärfungen?
Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Mail an redaktion[at]kosmo.at!