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Bauamnestie

Sie besitzen ein Haus in Serbien? Das müssen Sie jetzt unbedingt wissen

Sie besitzen ein Haus in Serbien? Das müssen Sie jetzt unbedingt wissen
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Seit gestern können Bürger ihre illegal errichteten Bauten im Rahmen des neuen Gesetzes „Sein Eigenes“ anmelden. Das vereinfachte Verfahren läuft bis zum 5. Februar und erfordert lediglich zwei Dokumente: Personalausweis und Eigentumsnachweis wie einen Kaufvertrag oder Nachlassbescheid.

Die Behörden haben den bürokratischen Aufwand deutlich reduziert – der früher übliche Gang von Amt zu Amt mit umfangreichen Unterlagen entfällt vollständig.

Anträge können nicht nur persönlich, sondern auch digital über die Plattform der Agentur für Raumplanung und Stadtentwicklung eingereicht werden. Für die Online-Variante genügen die persönliche Identifikationsnummer und der Personalausweis. Alternativ steht das Servicezentrum der lokalen Selbstverwaltung für Unterstützung bereit.

Soziale Komponente

Ein zentrales Element des Gesetzes ist die soziale Komponente. Besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen werden vollständig von den Legalisierungskosten befreit – darunter Sozialhilfeempfänger, Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderungen sowie Familien mit mindestens drei Kindern. Für ländliche Haushalte gilt eine Pauschalgebühr von 100 Euro, die sämtliche Gebäude auf dem Grundstück einschließt – vom Haupthaus bis zu allen Wirtschafts- und Nebengebäuden.

Die Behörden kündigen jedoch an, dass nach Abschluss dieser Legalisierungswelle künftige Verstöße gegen Bauvorschriften deutlich strenger geahndet werden sollen.