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MOBBING

Slowenien: Psychoterror von Minister führte zu Mitarbeiter-Selbstmord?

Schwere Anschuldigungen gegen den slowenischen Kulturminister Dejan Prešiček: Er soll den Mitarbeiter gemobbt haben. Foto: Ministarstvo koltore/Facebook

Die slowenische Polizei hat Ermittlungen wegen Mobbing im slowenischen Kulturministerium aufgenommen.

Dies passierte nachdem ein Mitarbeiter des Kulturministeriums Selbstmord begangen hat. Der langjährige Mitarbeiter soll – laut Berichten slowenischer Medien – an seinem Arbeitsplatz Opfer von schwerem Mobbing geworden sein.  Obwohl es der schlimmste Fall bis jetzt ist, sind die Beschwerden über die Arbeitsbedingungen im Kulturministerium groß: 74 von 160 Mitarbeitern haben sich bei der Gewerkschaft über das “Schikanieren am Arbeitsplatz” beschwert.

Als privaten Fahrer ausgenutzt

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen der Minister Dejan Prešiček und sein Stellvertreter Jan Škoberna. Sie sollen den zweifachen Vater immer wieder erniedrigt haben und ihn als privaten Fahrer für sich und ihre Familienmitglieder ausgenützt, obwohl er nicht als Fahrer angestellt war. Ebenso sollen sie ihm mehrmals gedroht haben und ihn einem ständigen Druck ausgesetzt haben.

Sowohl die Gewerkschaft, die Medien als auch die ganze slowenische Öffentlichkeit verlangt nun von Erklärungen vom Kulturminister Prešiček, aber auch vom Premierminister Šarec. Der Kulturminister wies in einer ersten Reaktion die Schuld von sich.

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