Stalker, geleakte Fotos, erzwungene Öffentlichkeit – RAF Camora erklärt, warum seine Verlobung kein romantischer Impuls war.
Im Podcast „Dein erstes Mal – der Podcast von Men’s Health“ spricht der österreichische Rapper RAF Camora mit den Hosts Arndt Ziegler und Martin Werner offen darüber, warum er die Verlobung zu seiner Partnerin Nadine selbst auf Social Media öffentlich machte. „Bei mir hat das einen sehr ernsten Hintergrund – ich habe seit vielen Jahren Probleme mit Stalkern. Also wirklich viele Probleme damit,“ erzählt er.
Kontrollverlust als Auslöser
Den Anstoß dazu gab ein konkreter Vorfall: Fotos seiner heutigen Verlobten gelangten an die Medien, noch bevor die Öffentlichkeit überhaupt von der Beziehung wusste. RAF Camoras Reaktion darauf war, die Kontrolle über die eigene Darstellung zurückzugewinnen. Seine Haltung dazu ist eindeutig: „Wenn wir dann schon etwas öffentlich machen müssen, ohne dass wir es wollen – dann wollen wir lieber das Bild aussuchen.“
Beziehungen hat der Rapper grundsätzlich nie nach außen getragen. Doch in dieser Situation erkannte er, dass ein anderer Umgang notwendig war: „Ich muss jetzt einfach offen damit umgehen, ansonsten haben die die ganze Zeit irgendwas in der Hand.“ Die selbst gesteuerte Veröffentlichung der Verlobung auf Social Media war ein bewusster Schritt in diese Richtung.
Partnerwahl & Glück
Auch das Thema Partnerwahl im Leben einer bekannten Persönlichkeit beleuchtet RAF Camora mit ungewohnter Offenheit. Zwar räumt er ein, dass die Auswahl größer sei – doch einfacher habe ihn das nie gemacht. Die vielen Möglichkeiten hätten ihn lange dazu verleitet, den Blick nach Alternativen offen zu halten.
Irgendwann habe sich bei ihm jedoch etwas verändert: Es werde immer Menschen geben, die in einzelnen Bereichen besser seien. Das stehe aber nicht im Widerspruch dazu, „dass meine Verlobte für mich nicht die Beste ist,“ so RAF.
„Wir verstehen uns unglaublich gut, sind gute Freunde und haben die gleichen Wertvorstellungen“, erzählt er im Podcast und stellt unmissverständlich klar: „Ich bin super glücklich.“