Start NEWS PANORAMA Stau an der serbisch-ungarischen Grenze fordert Todesopfer
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Stau an der serbisch-ungarischen Grenze fordert Todesopfer

(Foto: zVg.)

Südosteuropas Autobahnen stehen vor großen Herausforderungen. Blechlawinen stauen sich an der ungarisch-serbischen Grenze und fordern das erste Todesopfer.

Ein 64-Jaähriger Mann, mit serbischer Staatsbürgerschaft, ist am Samstagnachmittag, an der Grenze „Reske“ zwischen, Serbien und Ungarn, verstorben. Der Mann reiste mit einem Autobus und passierte die serbische Grenze bei Horgos. Bei der Grenzkontrolle sei der Mann aus dem Bus ausgestiegen. Auf dem Rückweg in das Fahrzeug sei der Serbe zu Boden gestürzt und sei auf der Stelle verstorben. Der Busfahrer alarmierte sofort die Rettung. Nach 20 Minuten traf der Krankenwagen ein, doch die Wiederbelebungsversuche des Ärzteteams scheiterten.

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Das kommende Wochenende wird eine Geduldsprobe auf Österreichs Autobahnen. Reisende müssen mit Gewitter, Regenschauer und Stau rechnen.

 

Der Grenzübergang zwischen Serbien und Ungarn war am Wochenende stark überlastet, wie die serbischen Medien berichten. Kilometerlange Kolonnen bildeten sich an der Grenze bei  Temperaturen von 40 Grad. Bis zu fünf Stunden Wartezeit mussten die Reisenden in Kauf nehmen. Autofahrer seien genervt und hätten ständig gehupt. Einerseits weil sich nicht alle Fahrer an die Regeln in der Kolone gehalten haben, andererseits wegen der langen Überprüfung der Zollbeamten. Die Urlaubszeit macht sich auf den Autobahnen in Südosteuropa deutlich bemerkbar. Auch die Grenze zwischen Kroatien und Serbien waren ausgelastet. Die Polizei warnt die Reisenden auf kleinere Grenzen auszuweichen.

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Der Auto-Moto Savez Srbije sendete nun eine Warnung an alle Autofahrer aus, welche in den nächsten Tagen nach Serbien ein, bzw. aus dem Land ausreisen möchten.