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Streamingausfall

Stille statt Streaming: Spotify-Störung trifft 777 Millionen Nutzer weltweit

Stille statt Streaming: Spotify-Störung trifft 777 Millionen Nutzer weltweit
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Millionen Spotify-Nutzer erlebten einen unerwarteten Abend ohne Musik – der Streamingriese kämpfte mit einer globalen Störung.

Am Dienstag war der Musikstreamingdienst Spotify von einer weltweiten technischen Störung betroffen, die bei zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern für erhebliche Einschränkungen sorgte. Besonders in den frühen Abendstunden häuften sich die Berichte über Probleme mit der App und der Musikwiedergabe.

Wie die britische Zeitung „The Independent“ berichtete, zeichneten sich die ersten Schwierigkeiten bereits gegen 16 Uhr MESZ ab. Nutzerinnen und Nutzer aus Deutschland und den USA meldeten, dass sich Titel, die nicht vorab heruntergeladen worden waren, nicht mehr abspielen ließen. Spotify ist derzeit in 184 Ländern aktiv und zählt nach eigenen Angaben 777 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer sowie 300 Millionen zahlende Premium-Abonnenten.

Störung weltweit

Konkret äußerten sich die Probleme in Fehlfunktionen der App sowie Ausfällen bei der Wiedergabe. Manche Nutzerinnen und Nutzer stießen beim Suchen nach Songs auf Fehlermeldungen, während bei anderen die Desktop-Version weiterhin funktionierte, die mobile App jedoch versagte. Über die Plattform X ließ Spotify verlauten, dass man sich der Situation bewusst sei und an einer Lösung gearbeitet werde.

Mögliche Alternativen

Wer ausschließlich die kostenlose Version von Spotify nutzt, kann in der Zwischenzeit auf den Webplayer im Browser ausweichen, um weiterhin Musik zu hören. Für Premium-Abonnenten besteht die Möglichkeit, im Offline-Modus auf bereits gespeicherte Inhalte zuzugreifen. Das Portal netzwelt.de prüfte diese Alternative und hielt fest: „Das hat beim Test in der Redaktion ohne Probleme funktioniert.“

Zur Ursache der Störung sowie zu einem konkreten Zeitpunkt für die Behebung äußerte sich Spotify bislang nicht. Der Dienst bietet Zugang zu Musik, Podcasts und Videos und wird auch von vielen Mitgliedern der BKS-Diaspora regelmäßig genutzt. Das Angebot gliedert sich in eine werbefinanzierte Gratisvariante sowie kostenpflichtige Premium-Optionen.

Bei vergangenen Störungen fanden Nutzerinnen und Nutzer häufig eigene Wege, um den Ausfall zu überbrücken und weiterhin uneingeschränkt Musik hören zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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