Kaum in Freiheit, schon wieder hinter Gittern: Ein 19-Jähriger aus Kärnten ließ sich nicht lange bitten.
Kaum war er aus der Haft entlassen, kehrte ein 19-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen in Kärnten zur Kriminalität zurück. Bereits im Juni war er nach einer Verurteilung wegen Betrugsdelikten auf freien Fuß gesetzt worden – doch die Freiheit währte nur kurz.
Zwischen Juli und September soll der junge Österreicher mithilfe gefälschter Dokumente mindestens 15 Mobiltelefone von Mobilfunkbetreibern erschlichen haben. Den betroffenen Unternehmen entstand dabei ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Inzwischen befindet er sich erneut in der Justizanstalt Klagenfurt, wie die Polizei mitteilte.
Manipulation von Dokumenten
Um sich als Geschäftsführer verschiedener Firmen auszugeben, legte der 19-Jährige gefälschte Firmenbuchauszüge vor und verschaffte sich auf diesem Weg hochwertige Geräte. Zusätzlich wurden Banken mit gefälschten Lohnbestätigungen seiner Lebensgefährtin getäuscht, wodurch es ihm gelang, ein Fahrzeug zu leasen – ohne ihr Wissen und unter Verwendung ihrer Daten.
Im Zuge der Ermittlungen wurden sowohl das geleaste Fahrzeug als auch Geldmittel aus dem Verkauf eines Mobiltelefons sichergestellt – ein Gerät, das der Käufer auf einer Online-Verkaufsplattform bezahlt, jedoch nie erhalten hatte.