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Nachruf

Kampf gegen den Krebs verloren – Österreich trauert um Andrea Kdolsky

Kampf gegen den Krebs verloren – Österreich trauert um Andrea Kdolsky
Foto: parlament.gv.at/Jungwirth, Christian
2 Min. Lesezeit |

Sie kämpfte öffentlich, schrieb darüber und gab anderen Kraft – nun ist Andrea Kdolsky gestorben.

Österreichs frühere Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ist tot. Sie starb am Mittwoch an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Zuletzt wurde sie auf der Palliativstation der Klinik Oberwart im Burgenland betreut.

Vor drei Jahren hatte Kdolsky ihre Diagnose öffentlich gemacht – bewusst, um anderen Betroffenen Kraft zu geben. Die gebürtige Wienerin war vor ihrem Eintritt in die Politik als Ärztin und Krankenhausmanagerin tätig.

Politische Laufbahn

Im Jänner 2007 berief sie Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in sein Kabinett. Als Bundesministerin verantwortete sie das neu geschaffene Ressort für Gesundheit, Familie und Jugend – ein Amt, das sie bis zum Ende der Regierung Gusenbauer im Dezember 2008 innehatte.

Den offenen Umgang mit ihrer Erkrankung hielt Kdolsky auch schriftlich fest: In ihrem Buch „Blume in der Wüste“ verarbeitete sie ihre persönlichen Erfahrungen.

Abschied und Erinnerung

Ihr ehemaliger Lebensgefährte Philipp Ita würdigte sie auf Facebook als „außergewöhnlichen Menschen“. Er erinnerte an ihre Haltung in den letzten Jahren ihres Lebens: „Andrea, in deinen letzten drei Jahren hast du uns gezeigt, was es bedeutet, selbst in schwersten Zeiten mutig, optimistisch und zuversichtlich zu bleiben.“

„Deine Stimme wird fehlen. Aber sie wird nicht verstummen. Adieu, liebe Andrea, wir sehen uns wieder!“

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KO KOSMO-Redaktion
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