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Filialschließung

Strategische Wende: Pasta-Riese schließt Innenstadt-Lokal

Strategische Wende: Pasta-Riese schließt Innenstadt-Lokal
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Wiener Kultgebäude verliert seinen Pasta-Mieter – doch Vapiano hat große Pläne für die Zukunft.

Vapiano schließt mit Donnerstag seinen Standort im historischen Moulin Rouge-Gebäude in Wien. Als Begründung nennt das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung. Damit reduziert sich die Zahl der Wiener Filialen von acht auf sieben.

Auch ein Aushang im Lokal selbst bestätigt die bevorstehende Schließung. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen nicht gekündigt werden, sondern an einem der verbleibenden sieben Standorte weiterbeschäftigt werden.

Strategische Neuausrichtung

Gegenüber der Regionalzeitung „Mein Bezirk“ spricht das Unternehmen von einer strategischen Portfolio-Anpassung. Österreich gilt als zweitgrößter Markt für Vapiano – und Wien beherbergt die meisten Filialen der Kette weltweit. Mit dem Schritt will die Pasta-Marke ihre bestehenden Standorte aufwerten, neue Konzepte erproben und die Qualität des Angebots steigern.

Als konkrete Maßnahmen dieser Neuausrichtung wurden bereits Investitionen getätigt: Im November 2024 wurde die Filiale am Westbahnhof um rund 1,5 Millionen Euro umgebaut, die Niederlassung in der Herrengasse folgte im Juni 2025 mit einer Neugestaltung im Wert von 1,4 Millionen Euro. Darüber hinaus erprobt Vapiano in anderen Bundesländern ein neues Gastronomieformat: Ende April 2026 soll in Graz die erste „Vapiano piccolo“ eröffnen – ein kompaktes Shop-in-Shop-Konzept.

Zinggl über Zukunft

Philipp Zinggl, Chief Restaurant Officer und Geschäftsführer von Vapiano Österreich, wird von „Mein Bezirk“ mit folgenden Worten zitiert: „Standortentscheidungen sind Teil einer langfristigen strategischen Betrachtung. Unser Ziel ist es, ein modernes, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Standortnetz zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln.“

Künftig will das Unternehmen stärker auf veränderte Konsumgewohnheiten eingehen – unter anderem durch modernes Design sowie digitale Lösungen wie Kiosk-Terminals und eigene Apps.

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KO KOSMO-Redaktion
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