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HOHE KOSTEN

Strompreisschock: Haushalte müssen jetzt draufzahlen!

Strompreisschock: Haushalte müssen jetzt draufzahlen!
(FOTO: iStock)
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Im Jahr 2025 wird die finanzielle Belastung für österreichische Haushalte durch steigende Stromkosten erheblich zunehmen. Hauptverantwortlich dafür sind die gestiegenen Netzkosten, die laut der Regulierungsbehörde E-Control die Stromrechnungen pro Haushalt durchschnittlich um 70 Euro erhöhen werden.

Ab Januar sind österreichische Verbraucher zusätzlich zu den angekündigten Erhöhungen bei Bahnfahrten, Spritkosten und der Müllabfuhr auch mit steigenden Strompreisen konfrontiert. Die E-Control hat bekanntgegeben, dass insbesondere die Netzkosten für den Anstieg verantwortlich sind, die bereits in diesem Jahr um etwa elf Prozent gestiegen sind. Grund dafür ist das Auslaufen der kostendämpfenden Maßnahmen Ende 2024, die von der türkis-grünen Bundesregierung nach den deutlichen Preissteigerungen im Jahr 2022 eingeführt wurden.

Regionale Unterschiede

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlte bisher rund 300 Euro an Netzkosten. Ab 2025 wird sich dieser Betrag um etwa 70 Euro erhöhen. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede: In Kärnten, der Steiermark und Salzburg sind die Netzgebühren deutlich höher als in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich. Diese Unterschiede resultieren sowohl aus geografischen Gegebenheiten als auch aus unterschiedlichen Investitionserfordernissen in den jeweiligen Regionen.

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Die Arbeiterkammer warnt vor weiter steigenden Netzgebühren, die bis 2030 pro Haushalt auf etwa 600 Euro jährlich ansteigen könnten. Diese Preiserhöhung ist mit einem milliardenschweren Ausbauplan verbunden, der die Stromnetze für die Anforderungen der Energiewende rüsten soll. Geplant sind unter anderem neue Speicherlösungen, die sicherstellen sollen, dass der erzeugte grüne Strom dann verfügbar ist, wenn die Nachfrage besteht.

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KO KOSMO-Redaktion
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