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Studie: So sieht das Kussverhalten weltweit aus!

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Um das Kuss-Verhalten der Menschheit zu studieren, erforschten Wissenschaftler die intimen Praktiken in einem Land in dem Schmusen verboten ist.

Philematologie nennt sich der wissenschaftliche Begriff der Kussforschung. In diesem Forschungsfeld wurde unter anderem herausgefunden, dass bei einem zehn Sekunden andauernden Zungenkuss 80 Millionen Bakterien übertragen werden. Doch dies ist noch lange kein Nachteil für unsere Gesundheit, denn Küssen ist gut fürs Immunsystem und verbrennt pro Minute 6,4 Kalorien.

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Victoria Beckham löste eine heftige Eltern-Debatte mit ihrem Kuss-Foto aus. Auch Balkan-Sängerinnen teilen ihr Mutterglück. Sie fotografieren sich mit ihrem Nachwuchs beim Küssen auf den Mund.

Westliche Kultur
Das Küssen mit Zunge ist zwar weit verbreitet, doch wie eine Studie in der Fachzeitschrift “American Anthropologist” im Jahr 2015 herausfand, wird nur in knapp der Hälfte der 168 untersuchten Kulturen romantisch geküsst. Denn einige Regionen empfinden Küssen sogar als ekelhaft. Doch durch die Globalisierung sind westliche Praktiken sogar in diesem Feld am Vormarsch. In Bangladesch könnte der Einzug westlicher Gewohnheiten etwas länger auf sich warten lassen, denn dort ist Küssen in der Öffentlichkeit untersagt und auch im Fernsehen zensiert.

Kuss-Studie
Um diese Forschungslücke zu schließen, baten Neusrophysiologen der Unis in Bangladesh Hauptstadt Dhaka und der englischen Stadt Bath knapp 50 verheiratete Bengalen sich Zuhause zu küssen. Die Testpersonen erzählten daraufhin getrennt voneinander wie der Kuss verlaufen ist. Die Studie ergab, dass die Initiative von 80 Prozent der Männer ausging, die ihren Kopf dabei öfter nach rechts als links lehnten. Ausnahmen waren linkshändige Männer, die ihren Kopf demnach in die andere Richtung neigten.

Keine erlernte Praktik
Da sich die Einwohner des südasiatischen Staates aufgrund des Kuss-Verbots keine bestimmte Praktik abschauen konnten, wurde herausgefunden, dass es eine sogenannte neurophysiologische Kuss-Konsonante gibt. Diese hat mit den unterschiedlichen Hirnhemisphären zu tun und soll in weiteren Studien genauer untersucht werden.

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