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VERDACHTSMOMENTE

Taucher findet ertrunkenes Mädchen, Vater mit äußerst seltsamer Erklärung

Kosmo-Griechenland
(FOTO: iStockphoto/StefanSTUDIO, Alberto Masnovo)

Der leblose Körper eines sechsjährigen Mädchens wurde gestern bei Istmia in der Nähe von Korinth in Griechenland aus dem Meer geborgen. Das vollständig gekleidete Mädchen wurde von einem Taucher unter einem Boot gefunden, die Eltern des verunglückten Kindes waren allerdings unauffindbar, wie der Taucher der Polizei mitteilte.

Die Mutter des verstorbenen Kindes gab an, dass das Mädchen mit seinem Vater, einem albanischen Staatsbürger von dem sie getrennt lebt, am Mittwoch unterwegs gewesen war.

Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Mädchen mit dem Vater in einem Lokal zu Mittag gegessen hatte, bevor sich die beiden aus unerklärlichen Gründen an einem 7 Kilometer entfernten Stand eingefunden hatten, obwohl es mehrere Strände in der Nähe ihres Aufenthaltsortes gab. Am Nachmittag fand der Taucher den leblosen Körper des Mädchens, vom Vater des Kindes fehlte jede Spur.

„Ich dachte zuerst, dass es sich um den Körper einer erwachsenen Person handelte, dann merkte ich erst, dass es ein Kind war. Ich zog den Körper, der unter dem Boot verfangen war, sofort aus dem Wasser. Ich rief lautstark um Hilfe, schrie, dass es um ein Kind ging. Das Gesicht des Mädchens war blau. Ich zog sie an Land und versuchte sie wiederzubeleben. Es war vergebens“, erzählte der Taucher.

In diesem tragischen Fall gibt es zwei Verdachtsmomente: zum einen die Entscheidung des Vaters, mit dem Kind zu einem entfernten Strand zu fahren, zum anderen die Tatsache, dass das Mädchen vollständig gekleidet war.

„Ich habe ihr gesagt, dass wir keinen Badeanzug mithatten, weil ihre Mama keinen eingepackt hatte, aber sie wollte unbedingt schwimmen gehen. Sie ging deshalb mit Kleidung ins Wasser, die Schuhe ließ sie wegen der Seeigel an. Wir schwammen gemeinsam zu dem Boot, wie wir das schon oft getan haben. Das Boot war circa 10 Meter vor dem Strand vertäut. Dann ging sie unter“, gab der Vater des Kindes an und fügte hinzu, warum er nicht nach dem Kind getaucht war.

Kosmo-Mann-Ertrunken-Griechenland
(FOTO: iStockphoto/Magnilion)

„Ich wollte sie retten, aber ich habe Asthma und kann nicht tauchen“, so der Kindesvater.

Er soll an Land geschwommen und um Hilfe gerufen haben. Ein weiteres Verdachtsmoment erhebt sich allerdings durch die Tatsache, dass der Vater des Kindes völlig trocken war, als er schließlich gefunden wurde.

Die Mutter des Kindes gab an, dass das Mädchen immer wieder Zeit mit dem Vater verbracht und sich nie wegen seines Verhaltens beschwert hatte. Tante des verstobenen Mädchens väterlicherseits konnte nicht glauben, dass ihr Bruder das Kind nicht aus dem Wasser gezogen hat.

Der Kindesvater wurde von der Polizei vernommen und anschließend auf freien Fuß gesetzt. Er gab an, dass das Mädchen darauf bestanden hatte, nach dem Mittagessen zum Strand zu fahren.

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