Die Wiener Taxibranche mobilisiert gegen die wachsende Marktmacht digitaler Fahrtenvermittler wie Uber und Bolt. Im Zentrum ihrer Forderungen steht die Schaffung einheitlicher Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer.
Die Taxiunternehmen drängen insbesondere auf einen verbindlichen Einheitstarif und die Abschaffung des bestehenden Preisbandes, das Abweichungen vom festgelegten Richtwert ermöglicht. Zudem streben sie Exklusivrechte für bestimmte städtische Bereiche an. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wettbewerbssituation mit den digitalen Plattformen neu zu ordnen.
Protestroute geplant
Für Mittwoch haben die Taxiunternehmen eine großangelegte Protestkundgebung organisiert. Die Teilnehmer versammeln sich ab Mittag mit ihren Fahrzeugen in der Arbeiterstrandbadstraße in Wien-Floridsdorf. Um 13 Uhr setzt sich der Konvoi in Bewegung und nimmt eine Route über die Reichsbrücke und Praterstraße, führt rund um den Ring und endet am Heldenplatz. Die Veranstalter rechnen mit einer Beteiligung von bis zu 800 Fahrzeugen.
Nach der für 15 Uhr angesetzten Abschlusskundgebung soll die Demonstration gegen 16:30 Uhr enden.
Eine zweite Protestfahrt auf identischer Strecke ist für Dienstag, den 9. Dezember, geplant.