Tierische Verstärkung auf der Donauinsel: Ab sofort mähen Schafe den Rasen

GEGEN KLIMAWANDEL

Tierische Verstärkung auf der Donauinsel: Ab sofort mähen Schafe den Rasen

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Auf der Donauinsel sollen künftig Schafe grasen
So ähnlich sieht das neue "Rasenmäher-Modell" auf der Donauinsel aus. (Symbolfoto FOTO: iStock)

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Auf der Donauinsel sollen künftig Schafe herkömmliche Rasenmäher ersetzen. Zwischen Mai und Oktober werden die Tiere dort grasen helfen die Donauinsel fit für die Zukunft zu machen.

Die sympathische Aktion ist Teil eines EU-geförderten Projekts, das dem Klimawandel entgegenwirken soll. Die wichtigsten Vorteile der nachhaltigen Mahd erklärt Sprecherin Mathilde Urban: „Zum einen sind Schafe leiser als Rasenmäher, zum zweiten gibt es keine Abgase und drittens mähen sie nicht alles gleichermaßen nieder, sondern lassen bestimmte Pflanzen stehen.“

Die Schafe sind sozusagen „Leiharbeiter“, denn sie gehören nicht der Stadt Wien, sondern dem Verein WUK bio.pflanzen, der in Gänserndorf Langzeitarbeitslose in der Landwirtschaft ausbildet. Die tierische Verstärkung wird im nördlichen Teil der Donauinsel grasen, wo sich nicht so viele Freizeitsportler aufhalten.

Die Schafe sind aber nicht die einzigen tierischen Arbeitskräfte die für die Stadt arbeiten. Am Bisamberg werden beispielsweise Ziegen als Landschaftspfleger beschäftigt. Im Wasserwerk Nussdorf der MA31 wurden vor einigen Jahren auch Zierfische eingesetzt, die die Wasserqualität geprüft haben.

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