Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Helikopter-Crash

Todesdrama am Geburtstag – Die ganze Familie hatte sich gefreut!

Todesdrama am Geburtstag – Die ganze Familie hatte sich gefreut!
FOTO: X
2 Min. Lesezeit |

Ein schreckliches Hubschrauber-Unglück riss eine spanische Familie mitten im New York-Urlaub aus dem Leben. Der Siemens-Manager Escobar, seine Frau und seine drei Kinder wollten nur die Skyline bewundern.

Die Ferienreise nach New York endete für fünf Menschen in einer unbegreiflichen Katastrophe. Gerade erst aus Barcelona eingetroffen, wollte die Familie Escobar die Skyline der Metropole von oben bewundern. Was als unvergessliches Erlebnis geplant war, verwandelte sich binnen Minuten in ein tödliches Unglück.

Die fünfköpfige spanische Familie hatte sich für Donnerstagnachmittag zu einem Rundflug über New York angemeldet. Die gebuchte Tour sollte laut Polizeiangaben etwa 15 Minuten dauern und den Touristen atemberaubende Blicke auf die Wolkenkratzer Manhattans, den Central Park sowie die ikonische Freiheitsstatue ermöglichen.

⇢ Siemens-Chef mit Familie tödlich bei Helikopter-Crash verunglückt (VIDEO)

Mit an Bord der Bell-206-Maschine befanden sich der Siemens-Manager Agustin Escobar, seine Gattin Merce Camprubi Montal sowie ihre drei Kinder im Alter von vier, fünf und elf Jahren. Spanischen Medienberichten zufolge feierte eines der Kinder am Tag des verhängnisvollen Fluges seinen Geburtstag. Kurz vor dem Absturz dokumentierte ein Foto die glücklichen Gesichter der Familie.

Tragischer Absturz

Der Ausflug nahm ein jähes Ende, als der Hubschrauber kurz nach dem Start um 15.15 Uhr Ortszeit mit dem Cockpit voran im Hudson River versank. Bei dem Unglück verloren sowohl die Familienmitglieder als auch der 36-jährige Pilot ihr Leben.

Escobars Karriere

Der verunglückte Agustin Escobar hatte seine berufliche Laufbahn 1993 bei Siemens begonnen und sich in 27 Dienstjahren bis zur Position des weltweiten CEO für den Bereich Bahninfrastruktur emporgearbeitet. Seine Karriere führte ihn von Spanien über die USA bis nach Deutschland, wo er laut der spanischen Tageszeitung „ABC“ mit seiner Familie zuletzt in Berlin wohnte. Ein ehemaliger Kollege, Juan Ignacio Diaz, würdigte den Verstorbenen mit den Worten: „Er war so ein großartiger Mensch – freundlich, zuverlässig und immer da, wenn man ihn brauchte.“

Bei dem Helikopter-Unglück in Manhattan verloren neben dem CEO Agustin Escobar auch seine Frau Merce Camprubi Montal, die ebenfalls in einer Führungsposition tätig war, sowie ihre drei Kinder ihr Leben.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen