Start NEWS PANORAMA Touristinnen empört: „Serben sind überhaupt nicht nett!“
RESPEKTLOS

Touristinnen empört: „Serben sind überhaupt nicht nett!“

Dgania_Alfassi_Kineret_Goldstein
(FOTO: Twitter; @haaretzcom)

Zwei junge Damen aus Israel kritisierten Serben für ihre mangelnde Gastfreundlichkeit gegenüber dicken Menschen.

Gerade die Balkanesen werden immer für ihre freundliche und zuvorkommende Art gelobt, doch diesmal ist es anders. Zwei Touristinnen aus Israel klagen, dass ihnen der Aufenthalt in Serbien negativ in Erinnerung geblieben ist – weil sie mollig sind!

JournalistInnen des israelitischen Blattes „Haaretz“ sind Dgania Alfassi und Kineret Goldstein (22) auf dem Flughafen begegnet. Sofort verkündeten die beiden ihr hartes Urteil und meinten, dass sie Serbien nie wieder besucht haben.

„Dort waren wir wie Außerirdische“

Sie seien in das Balkanland gereist, weil dort weder ein Coronatest noch ein Quarantäne-Aufenthalt nach dem Grenzübergang verlangt werden. Sie bereuen ihren Urlaub aber und erklären: „Serben sind überhaupt nicht nett. Wir sind, sagen wir mal fülliger, wenn man es so bezeichnen möchte, doch Serben haben überhaupt kein Bewusstsein für dickere Menschen. Dort waren wir wie Außerirdische. Sie haben uns angeglotzt, was unangenehm war.“

Sind Serben wirklich gemein zu dickeren Menschen?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

Auch das Einkaufen betrifft mussten sie negative Erfahrungen zu machen: „Sie haben nur spezielle Teile für sehr schlanke und kräftige Figuren. Dort gibt es keine Kleidung für dicke Menschen. Ich habe ein Geschäft mit größeren Teilen gefunden und das war für ältere Leute.“

Besonders bitter: Auch die Verkäuferinnen sollen sie nicht nur angestarrt, sondern auch heimlich ausgelacht haben. Kineret leidet seit ihrer Kindheit unter den Kommentaren zu ihrem Gewicht, weshalb sie diese gewohnt ist. Trost spendete ihr ein Mädel, das meinte, sobald sie komisch angestarrt werden, sollen sie zurückstarren.

„Es war ein ekelhaftes Gefühl. Sie haben uns dauernd angeglotzt, also warf ich ihnen den Blick zurück“, so Kineret.