Bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania erlitt Donald Trump eine Schussverletzung am Ohr. Der Secret Service neutralisierte den Schützen, jedoch starb eine weitere Person und zwei wurden schwer verletzt.

Schüsse bei Wahlkampfauftritt
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat während eines Wahlkampfauftritts in Pennsylvania eine Schussverletzung am Ohr erlitten. Auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social schrieb Trump: „Ich wurde von einer Kugel getroffen, die den oberen Teil meines rechten Ohrs durchschlug.“ Er berichtete von einem zischenden Geräusch und einem starken Blutfluss.
I just landed and missed an assignation attempt. Holy shit. What a bad ass reaction from Trump. The election is over. He's the next president. The Dems should give up. They can't beat him now. pic.twitter.com/omtbue191d
— Dave Portnoy (@stoolpresidente) July 13, 2024
Schütze tot
Der Vorfall ereignete sich am Samstag in der Kleinstadt Butler in Pennsylvania. Trump hatte gerade seine Wahlkampfrede begonnen, als Schüsse zu hören waren. Agenten des Secret Service rannten sofort zu Trump und schirmten ihn ab.
Gestützt von Sicherheitspersonal verließ er die Bühne, wobei er die Faust in die Luft reckte. Der Secret Service bestätigte, dass die Schüsse aus einer erhöhten Position außerhalb des Veranstaltungsortes abgegeben wurden. Der Schütze wurde getötet.
THE MOMENT SNIPER TAKES OUT TRUMP SHOOTER 👀 pic.twitter.com/uYJlN7GJBM
— Chief Trumpster (@ChiefTrumpster) July 14, 2024
WATCH:
— Laura Loomer (@LauraLoomer) July 13, 2024
Law enforcement neutralized the shooter at the Trump rally who just tried to assassinate President Trump in Pennsylvania.
The shooter is believed to be dead. pic.twitter.com/M6WVnB2NGD
Weitere Opfer und Reaktionen
Neben Trump wurde eine weitere Person tödlich verletzt und zwei weitere schwer verletzt. Trump sprach der Familie des verstorbenen Zuschauers sowie den Angehörigen der Verletzten sein Beileid aus. Er bedankte sich auch bei dem Sicherheitspersonal für ihr rasches Handeln. Seine Nachricht beendete er mit den Worten: „Gott segne Amerika.“ US-Präsident Joe Biden verurteilte die „kranke Gewalt“ und betonte, dass für solche Taten kein Platz in Amerika sei. Er äußerte den Wunsch, bald persönlich mit Trump sprechen zu können.
Bedeutung des Vorfalls für den Wahlkampf
Die Versammlung in Butler war Trumps letzte Wahlkampfveranstaltung vor dem am Montag beginnenden Parteitag der Republikaner. Dort soll Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Partei gekürt werden. Die US-Präsidentschaftswahl findet am 5. November statt.